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Ostprignitz-Ruppin Stadtumbau im Verkehr spürbar
Lokales Ostprignitz-Ruppin Stadtumbau im Verkehr spürbar
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06:55 15.05.2015
Quelle: MAZ
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Wittstock

Als eine Folge tritt nun die erste längerwährende Straßenvollsperrung in Kraft. Der Auftragnehmer, die Hoch- und Tiefbaugesellschaft Wittstock (HTW), kündigt für Montag, 18.Mai, ab 7 Uhr die Vollsperrung der alten Röbeler Straße, parallel neben der Hauptstraße in diesem Wohngebiet an. Dann kann nicht mehr in diese Straße zwischen der Gaststätte Irish Pub und der Franz-Mehring-Straße gefahren werden. Parken ist dort ebenfalls nicht mehr möglich. Die Fahrbahn wird zur Baustraße, bleibt nur für Rettungsfahrzeuge befahrbar.

Ebenfalls ab Montag wird vorläufig die Zufahrt von der Röbeler Straße in die Karl-Liebknecht-Straße gesperrt. Im Einmündungsbereich beginnen die Vorbereitungen für eine Rohrdurchörterung für die künftige Heizwärmeversorgung im Wohngebiet. In der alten Röbeler Straße hingegen werden im Auftrag vom Wasser- und Abwasserverband Wittstock die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgungsleitungen erneuert.

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Im Stadtauftrag wird die Regenwasser-Sammelentsorgungsleitung neu verlegt. "Das ist wegen der erforderlichen Tiefe vorteilhaft, wenn diese Arbeiten der verschiedenen Auftraggeber gemeinsam koordiniert und durchgeführt werden", sagt Bauleiter Siegfried Wiechert von HTW.

In der zweiten Häuserreihe werden inzwischen schon zwei Wohnhäuser richtig dick eingepackt. Dort gehen die Wärmedämmarbeiten und die anschließende Fassadenerneuerung zügig voran. Diese Häuser bekommen auch Balkons. Bereits zur nächsten Heizperiode soll ein funktionierendes neues Heizhaus in Betrieb genommen werden. Noch bleibt die Heizwärmeversorgung und auch die Warmwassererzeugung am mobilen Heizcontainer angeschlossen.

Nach jedem abschnittweisen Ver- und Entsorgungsleitungsneubau in der Erde erfolgt dann eine Straßen- und Gehwegeerneuerung. Insgesamt über elf Millionen Euro werden in den Wohngebietsumbau durch die GWV mit Fördermitteln aus dem Stadtumbauprogramm investiert.

Der GWV-Aufsichtsrat hat sich für eine moderne Heizwärmeerzeugung mit einem Neubau entschlossen. Zugleich wird in altengerechte Wohn- und Serviceanlagen und barrierefreie Wegeverbindungen im Wohngebiet und in ein schöneres Wohnumfeld für alle Mieter investiert. Dazu gehören auch ausreichende Stellplätze für die Fahrzeuge der Wohnparteien. Das Vorhaben orientiert auf zukunftsfähiges Wohnen für die Mieter über das Jahr 2030 hinaus.

Ungeachtet dessen hatte der Bauamtsleiter Friedhelm Kanzler bereits in der Sitzung vom Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Bauausschuss angekündigt, dass bis 2030 die Konzeption für einen weiteren Wohnungsrückbau in anderen Wohngebieten in Wittstock fortgeschrieben wird. Sie muss mit GWV und WBG abgestimmt werden. Der noch nicht gestoppte Abwanderungstrend aus Wittstock und dadurch verursachte Wohnungsleerstand soll so kompensiert werden. In der Röbeler Vorstadt ist die Wohnungsbelegung kein Problem. Die GWV rechnet mit einer weiter zunehmenden Nachfrage wegen der umfassenden Modernisierung in dem ganzen Wohngebiet.

Von Gerd-Peter Diederich

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