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Ostprignitz-Ruppin Storchenpaar sucht verzweifelt Nistplatz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Storchenpaar sucht verzweifelt Nistplatz
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13:16 14.04.2015
Auf diesem Schornstein konnten die Störche nicht bleiben. Quelle: Sandra Bels
Wusterhausen

Was machen Adebar und seine Frau, wenn sie das jahrelang angeflogene Nest plötzlich nicht mehr vorfinden? Sie müssen sich wohl oder übel etwas Neues suchen. So geschehen in Wusterhausen. In der Berliner Straße fühlte sich jahrelang, also genau seit 1996, ein Storchenpärchen heimisch auf einem alten Schornstein. Der fiel jedoch kürzlich nicht ganz freiwillig um, wie aus der Gemeindeverwaltung bestätigt wurde. Wenig später kamen Storch und Störchin an. Genauer gesagt in der vergangenen Woche. Jedoch standen sie vor dem Nichts. Kurzerhand suchte sich das Paar einen neuen Schornstein – den von Nachbarin Birgitt Bricke. Pech nur, dass dieser Schlot im Gegensatz zum alten noch gebraucht wird und als Storchenhorst deshalb gänzlich ungeeignet ist.

Brickes wendeten sich deshalb an die untere Naturschutzbehörde, die daraufhin erlaubte, das angefangene neue Nest vom hauseigenen Schornstein zu nehmen. Familie Adebar ließ sich davon aber nicht beeindrucken und startete weitere Bauversuche. Am späten Sonntagabend hatte sie aufgegeben. Da saßen die Rotstrümpfe traurig klappernd auf dem Schornstein und es schien, als würden sie auf eine Lösung warten.

Die nahte am Montag. Das Wusterhausener Ordnungsamt hatte sich nach einem Treffen vor Ort mit der Naturschutzbehörde der Sache angenommen. Ein neuer Mast musste her. Das war allen klar. „Wir hatten in Bückwitz noch einen alten Schlauchturm“, sagt Ralf Hohmann vom Ordnungsamt. Der wurde Montagmorgen abgebaut und nach Wusterhausen gebracht. Seinen Platz fand er auf der Wiese am Friedhof.

Von Sandra Bels

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