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Ostprignitz-Ruppin Umstrittene Hallenmiete ist beschlossen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Umstrittene Hallenmiete ist beschlossen
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20:39 01.04.2014
Quelle: Peter Geisler
Neuruppin

Gruppen im Wettkampfsport zahlen in diesem Jahr 4 Euro pro angefangener Stunde und im nächsten Jahr 6 Euro, Freizeitsportler und andere Nutzer sollen erst 8 Euro und im nächsten Jahr 10Euro bezahlen. Für Kinder und Jugendliche bleiben die Hallen mietfrei; das gilt für alle Gruppen, in denen mehr als die Hälfte der Sportler jünger als 18 Jahre ist.

Ursprünglich sollte die Hallenmiete sogar bis zu 12 Euro betragen. Dagegen hatten Sportvereine und der Kreissportbund protestiert. In Gesprächen mit der Stadtverwaltung kam ein Kompromiss zustande: Diese Sätze sollten nicht auf einmal sondern erst nach und nach bis 2016 eingeführt werden.

Doch auch das ist für einige Vereine zu viel. "Für uns wären das 6000 bis 7000 Euro im Jahr", rechnete Kerstin Müller den Stadtverordneten vor. Sie ist Sportkoordinatorin beim SV Union, der mit rund 400 Mitgliedern einer der größten Sportvereine in Neuruppin ist. Sie bestätigte, dass die Fontanestadt ihren vielen Vereinen bisher sehr entgegen gekommen ist: "Wir waren wirklich glücklich, dass wir so lange die Hallen entgeltfrei nutzen durften." Für die Miete habe sie trotzdem nur "teilweise Verständnis", sagte Kerstin Müller. Ihr sei zwar bewusst, dass Neuruppin das Geld braucht. Unklar sei ihr nur, woher der Verein die zusätzlichen Ausgaben nehmen soll. Auf die Mitgliedsbeiträge könne er sie jedenfalls nicht draufschlagen. Kerstin Müller: "Wenn wir alles auf unsere Mitglieder umlegen würden, dann hätten wir bald keine Mitglieder mehr." Mit den Beiträgen für den Kreis- und Landessportbund, Fachverbände und Versicherungen haben die Vereine schon jetzt enorme Kosten. Wenn die Stadt Miete für das Training in ihren Hallen verlangt, dann müssten viele Vereine zwangsläufig ihre Zeiten reduzieren. Damit hätte die Stadt auch nichts gewonnen.

Sven Deter (CDU) war beeindruckt: "Ich halte es für bedenklich, wenn Sportvereine ankündigen, ihre Zeiten zu reduzieren." Bürgermeister Jens-Peter Golde (Pro Ruppin) schlug schließlich vor, den ausgehandelten Kompromiss weiter abzuschwächen: Die Miete soll erst einmal nicht über 6 Euro für Wettkampfsportler und 10 Euro für Freizeitsportler steigen. Und 2016, forderte Golde, soll die Satzung überprüft werden. Das ist allerdings ohnehin vorgeschrieben. Von der Hallenmiete erhofft sich Neuruppin bis zu 37000 Euro im Jahr.

Von Reyk Grunow

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