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Ostprignitz-Ruppin Verein seit zehn Jahren für das Dorf aktiv
Lokales Ostprignitz-Ruppin Verein seit zehn Jahren für das Dorf aktiv
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19:30 17.09.2017
Auch die Linedancer gab es bei der Feier in Dessow zu erleben.
Auch die Linedancer gab es bei der Feier in Dessow zu erleben. Quelle: privat
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Dessow

Sein zehnjähriges Bestehen feierte der Verein Interessengemeinschaft Dessow am Sonnabend. Wie Margret Peters vom Vorstand informierte, wurde dabei natürlich an die Anfänge erinnert. So begann einst alles bei der Vorbereitung für die 650-Jahr-Feier des Dorfes, als viele Dessower an einem Strang zogen. „Um das Dorfleben weiterhin interessant und abwechslungsreich zu gestalten, die Gemeinschaft zu festigen, alte Traditionen wieder aufleben zu lassen, entschlossen sich einige Dessower damals, den Verein zu gründen“, erklärte Peters.

In Dessow wurde es Zeit, mal in gemütlicher Runde auf Erreichtes zurückzublicken. Quelle: privat

Sie und der weitere Vorstand hatten nun alle Mitglieder und Sponsoren zu dem gemütlichen Beisammensein in die Alte Brauerei eingeladen. Der Vereinsvorsitzende Eckhard Dürr eröffnete die Feier mit einem Rückblick auf alle Aktivitäten. Buchlesungen, Weihnachtsbaumverbrennen, Kindertagsfeiern, die Teilnahme an der Aktion 48-Stunden-Kleeblatt, die Tage der offenen Museen und des Denkmals gehörten dazu wie Arbeitseinsätze, Rentnerweihnachtsfeiern und mehr.

Mitglieder der „Groove factory“, die in Dessow ihren Probenraum haben, ließen es ordentlich krachen. Quelle: privat

Oder 2011: In dem Jahr übernahm der Verein die alte Schlosserei der Brauerei, renovierte die Räume und richtete das Brauereimuseum dort ein. Ein Höhepunkt wurde die Rekonstruktion der Dampfmaschine. Aus Anlass „100 Jahre Dampfmaschine“ brachte man sie 2016 wieder zum Laufen, als der Museumstag des Landes Brandenburg in Dessow eröffnet wurde.

Einblicke in dieses vergangene Jahrzehnt gab Eckhard Dürr bei einem Rundgang. Auch die Linedancer „Flying Boots“ beteiligten sich am Festprogramm. Die Percussion-Gruppe „Groove Factory“ trat auf. Und bei allerhand Köstlichkeiten wurde bis in den Abend hinein gefeiert.

Von Matthias Anke