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Ostprignitz-Ruppin Video zeigt qualvollen Tod von Rindern im Hakenberger Schlachthof
Lokales Ostprignitz-Ruppin Video zeigt qualvollen Tod von Rindern im Hakenberger Schlachthof
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17:03 08.11.2018
Die Aufnahmen, die Animal Rights Watch bei Hafleg im Kreis Ostprignitz-Ruppin gemacht hat, sind nichts für schwache Nerven.
Die Aufnahmen, die Animal Rights Watch bei Hafleg im Kreis Ostprignitz-Ruppin gemacht hat, sind nichts für schwache Nerven. Quelle: Animal Rights Watch/Screenshot
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Hakenberg

Bei den Szenen kann einem der Appetit vergehen: Rinder werden mit Elektroschockern und Eisenstangen traktiert, getreten, vor dem Ausbluten nicht richtig betäubt. Ein Video der Tierschutzorganisation Animal Rights Watch (ARIWA) zeigt, wie in der Hakenberger Fleisch Gesellschaft (Hafleg) im Kreis Ostprignitz-Ruppin anscheinend gegen Tierschutzauflagen verstoßen wird.

Mit versteckter Kamera gefilmt

ARIWA hat die Szenen nach eigenen Angaben am 30. Juli und 1. August 2018 mit versteckter Kamera in dem Brandenburger Schlachthof aufgenommen. Zu sehen ist, dass die Schlachtung der Rinder nicht stressfrei verläuft: Einigen wird die Kehle aufgeschnitten, obwohl sie anscheinend nicht betäubt sind, sie liegen in einer Blutlache, zucken dabei.

„An den beiden Tagen, an denen diese Aufnahmen entstanden sind, ist bei mindestens acht Rindern deutlich zu erkennen, dass sie während des Entblutens nicht vollständig betäubt sind. Darauf deuten das Heben des Kopfes und die Schreie der Tiere hin“, sagt Sandra Franz, Pressesprecherin von ARIWA, dazu.

Tiere werden misshandelt

Außerdem zeigen die Bilder, die zuerst dem rbb vorlagen, wie die Rinder vor der Schlachtung von einem Arbeiter getreten und mit einem Stock geschlagen werden. Auch Elektroschocker zum Treiben werden eingesetzt.

Hinweis der Redaktion: Wir haben uns dagegen entschieden das Video zu zeigen. Einen Link zum Video bei ARIWA finden Sie hier.

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Das Video bleibt allerdings nicht ohne Folgen.

Von MAZonline