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Ostprignitz-Ruppin Weihnachtsmarkt mit fünf Dörfern
Lokales Ostprignitz-Ruppin Weihnachtsmarkt mit fünf Dörfern
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13:20 18.12.2016
Heidi Finis bastelte mit ihren Enkeltöchtern Lea (l.) und Pauline am Stand vom Verein Windpferd Weihnachtsgeschenke. Quelle: Christamaria Ruch
Berlinchen

„Das ist doch hier viel schöner als auf einem großen Weihnachtsmarkt.“ Darin sind sich die vier Frauen aus Wittstock am Sonnabend beim Marktbesuch in Berlinchen einig. Barbara Kohlmetz, Doris Mahncke, Ute Menzel und Ellen Schmidt stöbern am Stand von „Kerbi und Strucki“ und tragen wenig später ausgefallene Holzskulpturen nach Hause. „Sonst sind wir neun Frauen, die unterwegs sind“, sagt Barbara Kohlmetz. „Wenn irgendwo etwas los ist, sind wir dabei“, fügt Doris Mahncke hinzu.

Die Frauengruppe aus Wittstock ist immer in der Region unterwegs und staunte in Berlinchen über die Angebote an Holzskulpturen. Quelle: Christamaria Ruch

Bereits zum dritten Mal war am Sonnabend Berlinchen der Gastgeber des gemeinsamen Weihnachtsmarktes von mittlerweile fünf Dörfern. Im Jahre 2008 startete hier erstmals dieser Weihnachtsmarkt mit Dranse und Sewekow. Längst sind bei der 9. Auflage auch Schweinrich und Zempow mit von der Partie. Die Flaniermeile zwischen Kirche und den benachbarten Höfen im Rundling erwies sich wieder als Publikumsmagnet. „Wir erhalten ein unglaublich positives Echo von den Besuchern und es ist eine sehr entspannte Grundstimmung“, sagte Steffen Jander. Er leitete in den letzten Monaten die Vorbereitungsgruppe für den Markt.

Kinder basteln Geschenke für die Eltern

Gut 20 Stände und viele Lichtinstallationen locken, Kunsthandwerk und kulinarische Genüsse stehen bereit. Auch die Kinder kommen auf ihre Kosten. Am Stand vom Verein Windpferd aus Zempow zeigen Heidi Finis und ihre beiden Enkeltöchter Pauline und Lea Geschick. Heidi Finis wohnt in Berlin und Berlinchen. Alle drei basteln aus Holz, Nägeln und Fäden Geschenke. „Das ist ein Elterngeschenk“, sagt die zehnjährige Lea. „Ich schenke das Papa“, sagt die sieben Jahre Pauline.

Daniela Kerber aus Berlinchen ist eine Frau der ersten Stunde. „Seit dem ersten Weihnachtsmarkt bin ich dabei“, sagt sie. „Mit meinen Nachbarinnen Dorit Kohsow und Marianne Boockmann haben wir Ideen für den Markt entwickelt und dann viel genäht.“ Alte Leinenstücke präsentiert Daniela Kerber nun als Brotkörbe und Baumschmuck. Nebenbei bringt sie Schmalzstullen, Plätzchen oder kandierte Äpfel unter die Besucher. Am Nachbarstand sind Elvira Krüger und Christine Meyer, ebenfalls aus Berlinchen, im Einsatz und verkaufen ihre selbst gefertigten Sachen. Tannenbäume aus Birkenrinde und Gläser mit Weihnachtsschmuck auf einem Holzsockel sind im Angebot.

Elvira Krüger sowie Peter und Christine Meyer (v.l.) verkauften Kunsthandwerk aus Glas und Holz. Quelle: Christamaria Ruch

„Die Birkenrinde fällt bei unserem Brennholz ab. Das habe ich dann nur gebrochen und mit Heißkleber auf einem Eisenstab installiert“, sagt Peter Meyer. Die 15 Bäume gehen weg wie warme Semmeln. Zum Auftakt des Nachmittags hielt Pfarrer Nikolai Jünger vor vollen Reihen einen Gottesdienst in der Kirche. Auch das hat Tradition. Er predigte über das Adventslied „Macht hoch die Tür“ und ermunterte die Besucher, „die Herzen und Türen weit zu öffnen.“

Von Christamaria Ruch

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