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Ostprignitz-Ruppin Wichtige Wege sollen befestigt werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wichtige Wege sollen befestigt werden
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00:28 15.03.2018
Der Friedensweg und der Postweg in Dessow sind unbefestigt. Sie erschließen aber sämtliche zu beiden Seiten der Dorfstraße gelegenen Wohnhäuser.
Der Friedensweg und der Postweg in Dessow sind unbefestigt. Sie erschließen aber sämtliche zu beiden Seiten der Dorfstraße gelegenen Wohnhäuser. Quelle: Matthias Anke
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Dessow

Der Wusterhausener Gemeindehaushalt für dieses Jahr ist gerade mal in trockenen Tüchern, da gibt es bereits Begehrlichkeiten für die Zeit danach. Oliver Grube, der Vorsitzender der Fraktion „Ländlicher Raum“, meldete sie bei der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter an. Namens seiner Fraktion machte er sich für Veränderungen im Ortsbild von Dessow stark. Es geht dabei speziell um den Friedensweg und den Postweg.

Durch Planieren oder Abschieben nur kurzzeitige Linderung

Beides sind unbefestigte Schneisen, die bei allen Witterungsbedingungen schnell Schaden nehmen, hieß es. Oliver Grube sprach etwa von Staubwolken an windigen Tagen und tieferen Löchern, die sich auch durch gelegentliches Planieren beziehungsweise Abschieben nur kurzzeitig beseitigen lassen. Dieser Zustand halte nun schon über mehrere Jahre hinweg an, er sollte aber zeitnah der Vergangenheit angehören, forderte Oliver Grube.

Der Fraktionsvorsitzende übergab Bürgermeister Roman Blank daher ein Schreiben mit dem entsprechend formulierten Anliegen, den notwendigen Hinweisen dazu sowie Begründungen. Die Verwaltung möge nun bis zur nächsten Sitzung der Gemeindevertreter im Mai alle notwendigen Voraussetzungen schaffen, um dann über die Befestigung der Wege abstimmen zu können.

Stimmen die Gemeindevertreter zu, könnte der Ausbau 2019 erfolgen

Gedacht ist an das Aufbringen einer Asphaltdeckschicht von acht bis zehn Zentimetern Dicke auf einer Breite von 3,50 Meter bis 4 Meter. Die entsprechende Vorlage müsste erarbeitet und in den Ausschüssen der Gemeindevertretung beraten werden. Mehrheitliche Zustimmung vorausgesetzt, stünde einem Ausbau 2019 dann nichts mehr im Wege.

Von Wolfgang Hörmann

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