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Wittstock/Dosse Perle zwischen Mecklenburg und Brandenburg
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17:49 20.06.2018
Verlando Konschak bedankte sich auch bei seiner Tochter Sabrina (v. l.), seiner Frau Sylvia und Tochter Manja für die Unterstützung. Quelle: Christian Bark
Ichlim

Das vergangene Vierteljahrhundert hatte für das Seehotel Ichlim Höhen und Tiefen bereit. Vor 25 Jahren erhielten Hotelier Verlando Konschak und sein damaliger Geschäftspartner die Verkehrswegegenehmigung, womit der Hotelbetrieb des schon zwei Jahre zuvor eröffneten Hauses richtig vorangebracht werden konnte. „Aus Schwerin hieß es, dass keine militärischen Anlagen in der Umgebung geplant seien, ich also investieren könnte“, erinnerte sich Verlando Konschak auf der Jubiläumsfeier am Mittwoch. Damals sei noch nicht damit gerechnet worden, dass auf brandenburgischer Seite das Bombodrom entstehen sollte.

Das Seehotel Ichlim feierte seinen 25. Geburtstag. Zahlreiche Weggefährten von Hotelier Verlando Konschak nutzten die Gelegenheit, zu gratulieren.

Wäre es verwirklicht worden, hätte das Hotel, das genau an der Landesgrenze zwischen Mecklenburg und Brandenburg liegt, territorial aber zur mecklenburgischen Gemeinde Lärz gehört, in der Einflugschneise der Militärbomber gelegen. Über Jahre hatte sich Verlando Konschak, letztlich erfolgreich, dagegen zur Wehr gesetzt.

Das Hotelteam präsentierte sich im Einheitslook. Quelle: Christian Bark

„Das haben wir auch alles mitbekommen“, blickte Gerd Sydow aus Berlin zurück. Er, seine Frau und das Ehepaar Vogler aus Greifswald sind seit jeher Stammgäste in Ichlim. „Ich habe 1970 sogar den Bootssteg mitgebaut“, sagte der Berliner.

Familie Vogler aus Greifswald (l.) und Familie Sydow aus Berlin gehören zu den Stammgästen. Quelle: Christian Bark

Neben Stammgästen gratulierten am Mittwoch auch zahlreiche Weggefährten und Förderer dem Hotelier und seiner Familie. Verlando Konschak wiederum bedankte sich auch bei seiner Frau Sylvia und seinen beiden Töchtern Sabrina und Manja für ihre Unterstützung. Und natürlich bei seinem Team.

Viele langjährige Mitarbeiter noch dabei

Viele der 18 Angestellten arbeiten schon über Jahre im Hotel – Kathleen Telschow-Grahlmann aus Berlinchen sogar schon seit 26 Jahren, wie sie berichtete.

Verlando Konschak betonte, wie wichtig es sei, das Personal langfristig zu halten, auch über die Nebensaison hinweg. Angesichts des Fachkräftemangels und Wegzugs sei die Personalbesetzung in der Vergangenheit immer mehr zur Herausforderung geworden. Bei dem Thema sah Verlando Konschak, der sich darüber hinaus zudem im Tourismusverein Wittstocker Land engagiert, auch die Verantwortung bei der Politik.

Viele Weggefährten gratulierten. Quelle: Christian Bark

Die war am Mittwoch unter anderem durch Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann vertreten, der Konschak als einen Mann lobte, der seinen Traum verwirklicht habe. Der Abgeordnete im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte, Wolf-Dieter Ringguth, schlug Verlando Konschak sogar als Botschafter für Mecklenburg und Brandenburg vor. Sein Hotel und Engagement sei das beste Beispiel für grenzübergreifende Zusammenarbeit im Tourismus.

5000 Gäste pro Jahr

1991 pachtete Verlando Konschak das heutige Seehotel und eröffnete einen Gaststättenbetrieb. 1993 erhielten er und sein Partner die Verkehrswegegenehmigung.

5000 Gäste und 11 000 Übernachtungen zählt das Hotel jedes Jahr. Es bietet zahlreiche Ausflugs- und Freizeitmöglichkeiten an.

18 Mitarbeiter sorgen für das Wohl der Gäste, die größtenteils aus dem Raum Berlin kommen.

Von Christian Bark

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