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Wittstock/Dosse Vorzeitig Geld für den Bildungscampus
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Vorzeitig Geld für den Bildungscampus
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18:10 27.11.2019
Die alte Tuchfabrik in Wittstock. Das Fabrikgebäude steht seit Jahren leer. Quelle: Kathrin Gottwald
Wittstock

Das Gelände der einstigen Tuchfabrik an der Walkstraße in Wittstock soll bis 2025 zu einem Bildungscampus umgebaut werden. Die Diesterweg-Grundschule, die Polthier-Oberschule und der Hort der Kita „Kinderland“ ziehen dort perspektivisch ein. Außerdem kommen die Volkshochschule und Musikschule hinzu. Dafür werden jetzt die Weichen gestellt.

Die Mitglieder des Hauptausschusses der Stadt Wittstock empfahlen nun einstimmig eine vorzeitige Mittelfreigabe für das Haushaltsjahr 2020. Insgesamt 1,23 Millionen Euro sollen für Hochbau- und Sicherungsmaßnahmen sowie die Vorbereitung und Begleitung der Gesamtmaßnahme Bildungscampus bereitgestellt werden.

Die alte Tuchfabrik in Wittstock. Quelle: Kathrin Gottwald

„Die Stadt ist mit 20 Prozent am Planungsverfahren beteiligt“, erläuterte der Wittstocker Bürgermeister und Ausschussvorsitzende Jörg Gehrmann. Die Stadtverordnetenversammlung soll am 11. Dezember grünes Licht für die Geldfreigabe geben.

Der Beschluss ist notwendig, um den Planungsvertrag unterzeichnen zu können. Dieser ist aus Sicht der Stadt zeitnah erforderlich, um die Gesamtkosten für das Projekt zu ermitteln und die Gesamtfinanzierung in die Wege zuleiten. Jörg Gehrmann verbindet mit dem Umbau der Tuchfabrik zum Schulstandort auch die Frage, „wie Schule im Jahr 2025 aussieht.“ Dabei sieht er die Stadt als Schulträger in der Verantwortung, geeignete Rahmenbedingungen zu schaffen. Denn: „Bildung dient dem Gemeinwohl. Die Baukultur ist dabei ein hohes Gut“, so Gehrmann.

Die einstige Tuchfabrik an der Walkstraße in Wittstock soll zum Bildungsstandort umgebaut werden.. Quelle: Christamaria Ruch

Das Ausschussmitglied Angelika Noack (Linke) befürwortete das Vorgehen der Stadt. „So transparent wie das Verfahren zur Tuchfabrik abläuft, schafft das für die Abgeordneten schon seit 2015/2016 Verlässlichkeit. Sonst hätten auch bisher keine Entscheidungen getroffen werden können.“ Diese Transparenz wünscht sich Angelika Noack auch „für die Arbeit des Landkreises und im Kreistag.“

Im Frühjahr startete ein interdisziplinärer Wettbewerb für Architekten und Landschaftsarchitekten. In einer Vorauswahl vergab eine Jury Ende September die ersten drei Plätze. Insgesamt lagen der Stadt neun Entwürfe vor. Mit den drei Erstplatzierten kommt es im weiteren Verfahren des Wettbewerbes am Dienstag, 3. Dezember, zu Verhandlungsgesprächen. Dann erfolgt der Zuschlag an den Sieger. Anfang kommenden Jahres soll dann ein Planungsvertrag geschlossen werden.

Gut, dass hier mal ein Bildungscampus entsteht. Quelle: Kathrin Gottwald

Von Christamaria Ruch

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