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Wittstock/Dosse Altes Postamt ist Denkmal des Monats
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13:05 02.07.2019
GWV-Geschäftsführer Hans-Jörg Löther (l.) und Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann halten die Urkunde. Dahinter: Revierleiterin Dana Hefenbrock; rechts: Arne Krohn, Regionalgruppenleiter der Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Das ehemalige Postamt in Wittstock ist am Dienstag zum Denkmal des Monats Juli gekürt worden. Vergeben wird diese Würdigung von der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg. Dessen Regionalgruppenleiter Nord-West, Arne Krohn, überreicht die Urkunde an Bürgermeister Jörg Gehrmann und Hans-Jörg Löther, dem Geschäftsführer der Gebäude- und Wohnungsverwaltung.

Plakette wird angebracht

Anschließend wird die Plakette am Haus angebracht. Bürgermeister Gehrmann, Geschäftsführer Löther, Revierleiterin Dana Hefenbrock und Architekt Uli Krieg drehen jeweils eine Schraube ein.

Das alte Postgebäude ist aufwendig saniert und denkmalgerecht und barrierefrei zu einem Polizeirevier umgebaut worden. Die Beamten zogen am 23. Mai ein.

Wittstock hat in den vergangenen Jahren in der Stadtentwicklung Geschichte geschrieben. Hier ist alles richtig gemacht worden“, sagt Arne Krohn und beglückwünscht Wittstock zur erfolgreichen Stadtsanierung.

Wittstock ist ein Musterbeispiel

Wittstock ist ein Musterbeispiel im Land Brandenburg wie historische Innenstädte sich entwickeln können.“ Aus dem alten

Denkmale des Monats in Wittstock

Folgende Objekte wurden in Wittstock seit 1999 zu Denkmalen des Monats gekürt:

1999: Amtshof

2003: Stadtmauer

2004: Wall-/Grabenzone und Friedrich-Ebert-Park

2006: Bürgerhaus Auf der Freiheit 8

2007: Das Alte Feuerwehrdepot

2009: Neuer Sitz der Stadtverwaltung

2010: Stadtkirche St. Marien

2011: Rathaus

2012: Kontorgebäude des Tuchmachers Wegener

2013: Integrationskindertagesstätte

2014: Der Wittstocker Markt: „Die gute Stube der Stadt“

2015: Gebäudeensemble Königstraße 30 und 32

2016: Catharina-Dänicke-Haus, Gröperstraße 20

2017: Am Rosenwinkel 2, 4, 6; Heiligegeiststraße 20 bis 22

2019: ehemalige Post, Poststraße 35

Postamt ein Polizeirevier zu machen, sei eine „geniale Idee“ gewesen, so Krohn.

„Seit 2005 haben wir insgesamt 19 Objekte, davon zwei Brachen übernommen und entwickelt. Zehn davon sind inzwischen in Funktion gebracht worden“, sagt Hans-Jörg Löther. Mit dem Sanierungsobjekt alte Post habe sich der Stadteingang „toll entwickelt“.

Bürgermeister Jörg Gehrmann bezeichnet die Würdigung als Denkmal des Monats als „Historischen Akt“ und betont, dass es bei derartigen Objekten in der Innenstadt „besonders schwierig“ sei, sie in eine neue Nutzung zu überführen.

Jeden Monat ein gelungenes Beispiel

Der Arbeitsgemeinschaft der Stadte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg gehören 31 Städte an. Jeden Monat wird ein

Dana Hefenbrock, Leiterin des Polizeireviers Wittstock, schraubt die Plakette „Denkmal des Monats“ an das Gebäude. Die Alte Post wurde saniert und zu einem Polizeirevier umgebaut. Quelle: Björn Wagener

besonders gelungenes Sanierungsobjekt aus diesem Kreis ausgezeichnet. In diesem Jahr blickt die AG unter dem Motto „Stadtwärts! Zu Gast in der Mark“ speziell auf historische Stadtkerne und Denkmale, die Orte der Gastfreundschaft, Mobilität und Kommunikation sind.

Das erste Denkmal des Monats wurde im Oktober 1999 gewürdigt – ebenfalls in Wittstock. Damals bekam der Amtshof seine Plakette.

Wittstock als Spitzenreiter

In den vergangenen 20 Jahren sind in Wittstock 15 Sanierungsobjekte zu Denkmalen des Monats geworden – mehr als in jeder anderen Mitgliedsstadt der Arbeitsgemeinschaft.

Doch die Stadt will sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen. „Die Sanierung geht weiter“, kündigt Löther an. Jetzt müsse es darum gehen, kleinere Einzelobjekte in der Innenstadt zu sanieren.

Am Tag der Auszeichnung steht das Polizeirevier auch Besuchern offen. Sie können sich von 13 bis 17 Uhr durchs Gebäude führen lassen.

Von Björn Wagener

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