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Wittstock/Dosse Anwohnern stinkt es gewaltig
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Anwohnern stinkt es gewaltig
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13:11 27.09.2019
Norbert Anton (r.) von der Haßlower Agrar erklärte den Anwohnern den Sachverhalt. Quelle: Christian Bark
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Groß Haßlow

Richtig durchlüften geschweige denn durchatmen konnten die Anwohner in Groß Haßlow in der vergangenen Zeit kaum. „Es stinkt so sehr, als wenn eine tote Katze neben dir verwest“, beschwerte sich einer von ihnen. Grund für den Geruch sind organische Düngerstoffe, die die Haßlower Land- und Dienstleistungs- sowie Agrargesellschaft im Dorf lagert.

Um das Problem zwischen Anwohnern und dem Unternehmen zu klären, hatte der Ortsbeirat am Donnerstagabend den Geschäftsführer der Gesellschaft, Norbert Anton, zu seiner Sitzung geladen.

Dieser erklärte, dass es sich bei dem Dünger um getrockneten Hühnerkot handle, den das Unternehmen aus Mecklenburg anliefern lässt. „Allerdings haben wir nur ein schmales Zeitfenster, den Dünger auf die Felder zu bringen“, erklärte Norbert Anton. Der Gesetzgeber sehe das so vor. Und nicht nur das, der Dünger dürfe auch nicht dort gelagert werden, wo er ins Erdreich gelangen könnte.

Plane soll besser versiegelt werden

„In Frage kommen nur versiegelte Betonplatten“, sagte Norbert Anton. Die gebe es im Ort und dort werde der Dünger mittels einer Plane umschlossen. Versuche, den Dünger in einem Silo bei Berlinchen zu lagern, seien gescheitert, weil die dortige Anlage geschlossen worden sei.

Den Frust der Anwohner konnte der Unternehmer verstehen. „Ich weiß ja selbst, dass es so nicht weitergehen kann“, sagte er. Zusagen konnte er zumindest, dass demnächst keine weiteren Mengen Dünger mehr hinzukommen würden.

Bis der Dünger nach dem Frost im Frühjahr wieder auf die Felder könne, wolle die Haßlower Agrargesellschaft die Nähte der Plane besser versiegeln. Die Anwohner zeigten sich versöhnlich, wollen aber zunächst abwarten, ob die Maßnahmen die Geruchsbelästigung eindämmen.

Von Christian Bark

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