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Wittstock/Dosse Wittstocker Straße wird zum Laufsteg
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Wittstocker Straße wird zum Laufsteg
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10:49 11.08.2019
Das Blasorchester Wittstock eröffnete das Programm beim Straßenfest in Dossow. Quelle: Christamaria Ruch
Dossow

Schon beim Neujahrsempfang im Januar stellten die Einwohner in Dossow die Weichen für ein Straßenfest. Denn damals konnten sie ihre Wünsche und Anregungen äußern. Das Fest fand schnell eine Mehrheit und am Sonnabend tummelten sich Einwohner und Besucher auf der Wittstocker Straße in Dossow.

„Das ist eine gute Idee“, sagte Tina Karge. Sie hat in Dossow ihre Wurzeln und wohnt seit zehn Jahren in Scharfenberg. Gemeinsam mit ihren Eltern Irmgard und Reiner Karge machte sie es sich gemütlich und genoss das Programm. Denn das Blasorchester Wittstock eröffnete das Straßenfest und sorgte mit seinen Liedern für gute Stimmung. „Ich höre sehr gerne Blasmusik“, sagte Irmgard Karge.

Ortsvorsteher Axel Manz ist seit 20 Jahren für Dossow kommunalpolitisch aktiv und seit 2005 leitet er den Ortsbeirat. „Uns geht es immer darum, das Dorf zusammen zu bringen“, sagte er.

Dabei verwies er auch auf „die dufte Truppe im Ortsbeirat, Feuerwehr und dem Sportverein FC Dossow, bei dem auch Heimat- und Kultur als Sparte angeschlossen sind.“ Später sorgten der Möhringchor Alt Ruppin und der Dossower Dorfchor für gute Stimmung.

Tobias Mikolajewski sammelt Mopeds mit Vogelnamen. Quelle: Christamaria Ruch

Daneben verwandelte sich die Wittstocker Straße zum Laufsteg, denn die Einwohner gaben vor ihren Grundstücken Einblicke in ihre Hobbys. Egal, ob Tobias Mikolajewski seine Vogelserie auf zwei Rädern wie Spatz, Sperber oder Star ausstellte oder Christian Dörendahl eine ausgefallene Sammlung von Hämmern zeigte – die Besucher konnten hautnah sehen, was die Dossower in ihrer Freizeit umtreibt.

„Ich habe zehn Jahre gesammelt und zeige heute eine Auswahl von 75 Stück“, sagte Christian Dörendahl. Von fein gearbeiteten Exemplaren bis zum robusten Hammer zum Einschlagen von Koppelpfählen reicht die Palette. Der älteste Hammer hat schon 100 Jahre seinen Dienst getan.

Bogenschießen, Traktorfahren oder Ponyreiten rundeten die Angebote ab. Die Besucher genossen den Platz im Schatten, denn die neuen Zelte kamen erstmals zum Einsatz. Auch kulinarisch kam jeder Besucher auf seine Kosten, denn von süß bis deftig reichte das Angebot.

Besonders stolz zeigte sich Axel Manz über ein fast fertiges Modell des ehemaligen Gasthauses Kuhse – heute ist dort der Weidenhof angesiedelt. Das Modell wird derzeit beim Bildungsinstitut Nestor in Wittstock gebaut. „An diesem Haus hängen so viele Geschichten.“

Von Christamaria Ruch

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