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Wittstock/Dosse Drei Millionen Euro für die Altstadt Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Drei Millionen Euro für die Altstadt Wittstock
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14:38 30.07.2019
Wolfgang Wüntsch (BBSM Brandenburgische Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung), Victoria Juraschek (Amt für Stadtentwicklung Wittstock), Staatssekretärin Ines Jesse und Bürgermeister Jörg Gehrmann auf dem Bahnhof. Quelle: Stadt Wittstock
Wittstock

Die Brandenburger Baustaatssekretärin Ines Jesse hat sich am Dienstag in Wittstock über den Stand der Sanierung in der Wittstocker Altstadt und über die weiteren Projekte in der Röbeler Vorstadt informiert.

Anspruchsvolle Architektur

Ines Jesse sagte: „Der Stadt ist es in herausragender Weise gelungen anspruchsvolle Architektur und den Erhalt historischer Bausubstanz zur Belebung der Innenstadt zu verbinden. Die Gäste der Landesgartenschau erleben den Stadtkern als urbanes Zentrum und sozialen Treff aller Bürgerinnen und Bürger. Die bisher bewilligten EU-, Bundes- und Landesmittel sind gut angelegtes Geld. Die nächsten großen Projekte, wie den Erhalt der Alten Tuchfabrik am Dosseteich und die geplante Umnutzung des ehemaligen Lokschuppens wollen wir auch unterstützen.“

Ministerium fördert weiter

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung wird weitere drei Millionen Euro für die Altstadtsanierung und den Stadtumbau bereitstellen. Die Stadt beteiligt sich mit 460.000 Euro an der Umsetzung der Vorhaben.

In den Denkmalschutz im Sanierungsgebiet Altstadt fließen 400.000 Euro Bundes- und Landesmittel. Sie sind für den Erhalt der historischen Bausubstanz, die Beseitigung von Leerstand und die Innenstadtstärkung vorgesehen. Geld gibt es beispielsweise für die Sicherung der Stadtmauer und die Sanierung des Innenraums der Sankt-Marien-Kirche.

Tuchfabrik wird Bildungsstandort

In den Denkmalschutz fürs Sanierungsgebiet Alte Tuchfabrik gibt es 100.000 Euro Bundes- und Landesmittel. Die Alte Tuchfabrik am Dosseteich soll zum Bildungsstandort werden.

Für den Stadtumbau,Teilprogramm Aufwertung, sind 650.000 Euro Bundes- und Landesmittel geplant. Es geht um die Planung des Umbaus des ehemaligen Lokschuppens, um den Umbau der ehemaligen Schlosserei zum Jugend- und Kreativzentrum und die Herrichtung des öffentlichen Raums in der Röbeler Vorstadt.

Das Stadtumbau-Teilprogramm Sanierung, Sicherung und Erwerb (SSE) enthält 2,1 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel für den Um- und Ausbau des ehemaligen Lokschuppens zu einem Kompetenzzentrum für Unternehmen.

Schulen und Kita bekommen Geld

Aus dem Programm Kleinere Städte und überörtliche Zusammenarbeit (KLS) fließen 20.000 Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für Fertigstellung der Gesamtschulen Heiligengrabe und Meyenburg und der Kita Heiligengrabe.

Die Stadt Wittstock ist Kooperationspartner mit den Städten Pritzwalk, dem Amt Meyenburg und der Gemeinde Heiligengrabe. Ziel ist die Sicherung und Stärkung einer angemessenen Daseinsvorsorge sowie die Anpassung der sozialen Infrastruktur an die demografische Entwicklung.

Wittstock hat seit 1991 rund 75,5 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung einschließlich Mittel der Europäischen Union erhalten. Mit rund 58 Millionen Euro wurden knapp 1400 Wohnungen um-, aus- und neugebaut.

Von MAZ-online

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