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Wittstock/Dosse Feuerwehr: Mehr Platz für den Nachwuchs
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Feuerwehr: Mehr Platz für den Nachwuchs
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00:21 11.01.2019
Der nächste Schritt: Die Jugendfeuerwehr bei der Ausbildung. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Ab sofort gibt es mehr Platz für den Feuerwehrnachwuchs in Wittstock. Die Kinderfeuerwehr, die sich Floriangruppe nennt, kann jetzt bis zu 15 Anfänger im Alter von sechs bis neun Jahren aufnehmen. Bisher lag das Limit bei zehn. Möglich wird diese Erweiterung durch zwei neue Betreuer, die ab diesem Jahr für die Jugend- und die Kinderfeuerwehr zur Verfügung stehen: Thomas Röhl aus Biesen und Mike Toepper aus Wittstock. Das teilt Stadtjugendfeuerwehrwartin Jennifer Dürkoop mit.

Mehr Bewerber als Plätze

Trotz der Aufstockung sei die Zahl der jungen Interessenten größer als das Platzangebot. Nachdem Anfang November vergangenen Jahres vier Plätze frei geworden waren, weil Kinder aus der Floriangruppe in die Jugendfeuerwehr aufrückten, hätten sich 14 potenzielle Nachrücker gemeldet – mehr als genug, um nicht nur diese Lücke, sondern auch die 15 Plätze zu füllen. „Wir sind momentan dabei, die Kinder auszuwählen, die aufgenommen werden können“, sagt Jennifer Dürkoop. Wichtig sei echtes Interesse, weil die Feuerwehr natürlich anstrebe, die Kinder später auch in die Jugendfeuerwehr und danach in die aktive Wehr zu übernehmen. Die fünf zusätzlichen Feuerwehr-Kinder bittet Jennifer Dürkoop lediglich um etwas Geduld, bis ihre Ausrüstung ebenfalls vollständig ist. Aber auch wer diesmal nicht aufgenommen wird, solle dranbleiben und es später noch einmal versuchen.

Mädchen auf dem Vormarsch

Seit dem Start der Floriangruppe Anfang Februar 2016 habe sich die Nachwuchsgewinnung positiv entwickelt. Jennifer Dürkoop macht das anhand von Zahlen deutlich: So habe es 2016 insgesamt 46 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr gegeben. Im noch jungen Jahr 2019 seien es 53 – zuzüglich den Kindern aus der Floriangruppe. Außerdem auffällig: Es interessieren sich immer mehr Mädchen für die Feuerwehr. Bestand die Floriangruppe 2016 noch aus sieben Jungen und drei Mädchen, so sei das Verhältnis mit fünf zu fünf momentan ausgeglichen. Ein ähnlicher Trend lasse sich auch bei der Jugendfeuerwehr erkennen.

„Wir sind froh, dass es sich so gut entwickelt hat, aber wir brauchen trotzdem noch mehr Nachwuchs in der Feuerwehr“, sagt Jennifer Dürkoop. Neben ihr als Stadtjugendfeuerwehrwartin gebe es aktuell vier Jugendfeuerwehrwarte und vier Betreuer in Wittstock. Der Unterschied: Um Jugendfeuerwehrwart zu sein, braucht es die Truppführerausbildung.

Abschied nach 13 Jahren

Eine Veränderung vollziehe sich gerade beim Feuerwehrnachwuchs in Freyenstein. Zum Jahresende 2018 gab Annette Kunze-Koppermann ihre Arbeit als Jugendfeuerwehrwartin auf – nach 13 Jahren. „Wir bedanken uns ganz herzlich für ihr langjähriges Engagement“, betont Jennifer Dürkoop. Dafür rückten mit Tom Paarmann und Lukas Glende nun zwei Betreuer nach.

Die Floriangruppe kommt 14-täglich und die Jugendfeuerwehr jede Woche jeweils montags um 16 Uhr in der Feuerwache am Lietzenweg zur Ausbildung zusammen – die Floriangruppe das nächste Mal am 21. Januar. Für Interessenten gelten drei Teilnahmen als Schnupperrunde.

Von Björn Wagener

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