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Wittstock/Dosse Bund zahlt für Orgelsanierung in Freyenstein und Heiligengrabe
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Bund zahlt für Orgelsanierung in Freyenstein und Heiligengrabe
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01:15 11.05.2019
Die Orgel in der Stiftskirche in Heiligengrabe erklingt regelmäßig bei Konzerten. Hier spielt Tobias Schleetz aus Potsdam. Quelle: Christamaria Ruch
Heiligengrabe/Freyenstein

Für die Sanierungen der Orgeln in der Dorfkriche von Freyenstein und in der Stiftskirche von Heiligengrabe gibt es Fördergeld vom Bund.

Am Mittwochmittag entschied der Haushaltsausschuss des Bundestages, der Freyensteiner Marienkirche 14 500 Euro Bundesmittel zukommen zu lassen und der Stiftskirche im Klosterstift zum Heiligengrabe 22 000 Euro. Das teilte am Nachmittag die Bundestagsabgeordnete Dagmar Ziegler (SPD) mit, die dies als großen Erfolg für die gesamte Region wertete.

Orgelsanierung ist Erhalt von Kulturdekmälern

„Kulturdenkmäler zu erhalten und zu fördern ist nicht nur eine Bereicherung für die gesamte Region, sondern auch für unsere Gemeinschaft. Das gilt ganz besonders für unsere schönen Orgeln. Nicht umsonst heißt es „ohne Musik wäre alles nichts“, so Ziegler.

„Da freuen wir uns ganz besonders drüber“, sagte Friedhelm Kanzler, ehrenamtlicher Baubeauftragter der Kirchgemeinde. Die Orgel sei zuletzt in einem desolaten Zustand gewesen.

Pfeifen hätten gefehlt, der Blasebalg sei defekt gewesen. „Außerdem ist in dem Instrument der Holzwurm drin“, berichtete Friedhelm Kanzler.

Die Orgel in Freyenstein ist mehr schlecht als recht spielbar

Die Orgel sei zwar noch spielbar und zuletzt Ostern erklungen, man habe aber mehr schlecht als Recht auf dem fast 170 Jahre altem Instrument spielen können.

30 000 Euro hatte die Kirchgemeinde für die Sanierung kalkuliert. 15 000 Euro würde sie als Eigenmittel aufbringen, die andere Hälfte wären dann Fördergelder. „Wenn der Bescheid da ist, würden wir sofort einen Auftrag an den Orgelbauer ausgeben“, kündigte Friedhelm Kanzler an.

Große Freunde über die Förderzusage herrscht auch im Kloster Stift Heiligengrabe. „Das ist wirklich schön“, sagte Mitarbeiterin Marina Ryll. Wie in Freyenstein ist auch die Orgel in der Stiftskirche noch bespielbar. Dort aber auch mehr schlecht als recht. „Vor allem ist sie verstaubt und schmutzig“, erklärte Marina Ryll. Es sei höchste Zeit für eine Sanierung.

Stiftsorgel von Heiligengrabe stammt von 1726

Das Zisterzinserinnenkloster Heiligengrabe wurde mit seiner Stiftskirche Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und gilt als architektonisches wie historisches Meisterwerk der Region. Der Bau der Orgel wird auf 1726 datiert. Sie enthält besondere Schnitzereien und ist bekannt für ihren hellen Klang. Zur Erhaltung des Instruments sind Sanierungen dringend notwendig.

Von Christian Bark

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