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Wittstock/Dosse Gewerbeschau bricht mit Tradition
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Gewerbeschau bricht mit Tradition
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13:30 23.05.2019
Wittstocks Gewerbeschauen sind beim Publikum beliebt. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Die Wittstocker Gewerbeschau wird in diesem Jahr anders ablaufen als in den vergangenen Jahren. Das erfuhren rund 30 Firmenvertreter beim ersten Vorbereitungstreffen kürzlich im Wittstocker Rathaus. Martin Bünning und Katrin Lübke vom Amt für Stadtentwicklung stellten die Pläne im Detail vor.

Die Gewerbeschau findet am Samstag, 14. September, von 10 bis 16 statt. Veranstaltungsort ist im Jahr der Landesgartenschau die Innenstadt mit dem Marktplatz als Zentrum. Bisher waren die Gewerbeschauen in städtischen Gewerbegebieten platziert worden. Diese Tradition wird diesmal ausnahmsweise gebrochen.

Zwei Gründe

Das hat zwei Gründe: Im Jahr der Landesgartenschau soll das publikumswirksame Event in Wittstocks Mitte und damit in den Fokus des Interesses gerückt werden. Darüber hinaus findet nahezu zeitgleich – von 10 bis 13 Uhr – die Jobbörse in der Stadthalle statt.

Beide Veranstaltungen sollen sich nicht gegeneinander ausstechen, sondern vielmehr ergänzen. Dabei hilft moderne Technik. So wird auf dem Marktplatz eine Großleinwand aufgestellt. Dort sollen Übertragungen in Echtzeit von der Jobbörse zu sehen sein. Außerdem können sich an der Schau teilnehmende Firmen in Werbeclips vorstellen. Zum Abschluss der Veranstaltung werden zwei Filme gezeigt – um 16.15 Uhr speziell für Kinder; um 17.30 Uhr für Erwachsene. Gegen 19 Uhr gibt es zum Abschluss ein Herbstleuchten.

Etwas verzögerte Eröffnung

Die Jobbörse wird um 10 Uhr eröffnet; die Gewerbeschau um 11.30 Uhr. Dass letztere erst anderthalb Stunden nach Beginn offiziell eröffnet wird, sei der Jobbörse geschuldet, die ebenfalls eröffnet werden muss, so Martin Bünning. Für 13 Uhr sei der Rundgang mit dem Bürgermeister geplant.

Die Aussteller auf der Gewerbeschau werden sich auf den „Aktionsraum Innenstadt“ verteilen – Marktplatz, Marktstraße, Gröperstraße, Poststraße. Produktpräsentationen seien ebenso geplant wie Interviews mit Gewerbetreibenden, um ihr Geschäft näher vorzustellen. Die Standgebühren seien überall gleich hoch, teilte Martin Bünning mit.

Da der Platz in der Innenstadt begrenzt ist, seien Fahrzeugen nur während des Auf- und Abbaus der Stände erlaubt. Vorteil aus Sicht der Stadt: Nicht jeder Gewerbetreibende braucht einen Stand, da etliche Teilnehmer mit ihren Geschäften ohnehin vor Ort sind.

Jetzt mit Gewinnerkarten

Neu ist auch die Art der Tombola. Das Ganze funktioniert so: Sogenannte Gewinnerkarten werden etwa einen Monat zuvor an die Innenstadthändler verteilt. Auf diesen Karten können von ihnen Gewinne oder Rabatte samt Gültigkeitsdauer und Abholort vermerkt werden. Die Karten kommen dann alle in einen großen Topf. Mit einem Glücksrad werden sie verlost. Die Idee dahinter: Wer sich einen Gewinn in einem Geschäft abholt, kauft dort vielleicht auch noch etwas.

Wer sich an der Wittstocker Gewerbeschau beteiligen möchte, sollte sich rasch anmelden. „Umso besser können wir planen. Erste Anmeldungen liegen bereits vor“, sagt Martin Bünning. Ganz besonders gelte das für Firmen, die Vorführungen vor der Bühne auf dem Marktplatz abhalten möchten.

Von Björn Wagener

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