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Wittstock/Dosse Jugendraum soll wiederbelebt werden
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Jugendraum soll wiederbelebt werden
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13:36 26.06.2019
Dunja Peters (v. l.), Wolfgang Ramin und Dorothea Priebe gehören dem neuen Haßlower Ortsbeirat an. Quelle: Christian Bark
Groß Haßlow

Der Haßlower Ortsbeirat vereint auch nach der Kommunalwahl wieder Mitglieder aus allen drei Dörfern des Wittstocker Ortsteils. In Groß Haßlow lebt Dunja Peters, die gemeinsam mit Dorothea Priebe aus Randow neu in dem Gremium dabei ist. Aus Klein Haßlow kommt der alte und neue Ortsvorsteher Wolfgang Ramin. Er wurde auf der konstituierenden Ortsbeiratssitzung am Dienstagabend einstimmig gewählt. Seine Stellvertreterin wird Dorothea Priebe.

„Ich will wieder mehr unter die Leute kommen und für meinen Ort etwas tun“, begründete Dorothea Priebe ihre Motivation, künftig im Ortsbeirat mitwirken zu wollen. Die Schriftführung wird Dunja Peters übernehmen. Der Ortsbeirat bedankte sich am Dienstag noch einmal bei all seinen Wählern für ihr Vertrauen.

Der Jugendclub soll wiederbelebt werden. Quelle: Christian Bark

Dann ging es auch frisch ans Werk. Das Gremium beschloss, künftig eine Garage als Abstellraum anmieten zu wollen. Der bisherige Abstellraum, der ehemalige Jugendclub, soll nämlich wieder genutzt werden. „Einige Eltern und Kinder hatten Interesse daran bekundet“, sagte Wolfgang Ramin.

Grundsätzlich begrüßten der Ortsbeirat und Wittstocks Vizebürgermeisterin Dorothea Stüben, die als Vertreterin der Stadtverwaltung anwesend war, das Vorhaben. Allein die Frage stellte sich, wer in dem Raum Aufsicht führen könnte. „Das älteste Kind wäre erst 13 Jahre alt, alle anderen sind weitaus jünger“, sagte Wolfgang Ramin.

Konsens soll mit Eltern gefunden werden

Dann sei die Nutzung durch die Jugendlichen in Eigenregie, wie es etwa in Gadow der Fall ist, schwieriger, wie Dorothea Stüben bemerkte. In Gadow gebe es nämlich Jugendliche, die schon 18 Jahre alt sind. In Groß Haßlow müsse dann ein Elternteil die Kinder, zumindest partiell, beaufsichtigen. „Vor allem müssen klare Regeln herrschen“, betonte Dunja Peters, die früher mal den Haßlower Jugendclub betreut hatte. Auch Wolfgang Ramin bestätigte: „Zum Schluss hatte ich dort noch die Schnapsflaschen wegräumen müssen.“

Auf jeden Fall will sich der Ortsbeirat vorab mit den Eltern und Kindern zusammensetzen, um zu besprechen, wie sich alle die künftige Nutzung des Jugendraumes denn vorstellen. „Dann müssen wir auch darüber reden, wer den Schlüssel verwaltet und wann der Raum seine festen Öffnungszeiten hat“, so Dunja Peters.

Von Christian Bark

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