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Wittstock/Dosse Ein Klassenzimmer auf der Landesgartenschau
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Ein Klassenzimmer auf der Landesgartenschau
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14:07 11.09.2019
Das Grüne Klassenzimmer erfreut sich großer Beliebtheit. Während der Laga in Wittstock gibt es viele Angebote zu Natur und Umwelt. Quelle: Cornelia Felsch
Wittstock

Eine Streuobstwiese ist eine Schatztruhe der natürlichen Artenvielfalt. Alte Obstbäume sind ein Paradies für alles, was kreucht und fleucht.

Was und wer dort lebt und wie wichtig es ist, den Lebensraum zu erhalten und zu pflegen, damit beschäftigen sich Schüler bei einem Tagesworkshop des Grünen Klassenzimmers im Rahmen der Landesgartenschau.

Im Grünen Klassenzimmer werden Kinder zu Forschern und Entdeckern. Bei mehr als 50 verschiedenen Angeboten beobachten Kinder und Jugendliche die Natur, kochen selbst, untersuchen Gewässer und vieles mehr. Das Grüne Klassenzimmer der Landesgartenschau Wittstock wird durch die Grüne Liga Berlin organisiert.

Naturwacht im Grünen Klassenzimmer

Am Mittwoch, 2. Oktober, kommen Mitarbeiter der Naturwacht im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land nach Wittstock, um mit Schülern der 3. bis 6. Klasse aktuellen Themen wie Nachhaltigkeit, Ernährung, Klimaschutz, Regionalität und Genressourcen näher auf den Grund zu gehen.

Karen Steinberg und Wibke Avenhaus von der Naturwacht in Banzendorf werden den Insekten an alten Obstbäumen auf die Spur kommen. Imker Enrico Lemm wird ihnen dabei zu Seite stehen. „Es ist ja naheliegend, dass beim Thema Insekten auch die Wildbienen eine wichtige Rolle spielen. Ohne Bienen haben wir schließlich kein Obst“, sagt Anke Rudnik von der Menzer Naturwacht.

Spielerisch lernen

Streuobstwiesen sind wertvolle Bestandteile einer artenreichen Kuturlandschaft und sie liefern gesundes, regionales Obst. Mit ihrem Projekt will die Naturwacht auf die Bedeutung wertvoller Lebensräume aufmerksam machen. „Und damit sind auch viele andere Themen verbunden, wie Artenschutz, Klimawandel, gesunde Ernährung und nachhaltige Entwicklung“, sagt Anke Rudnik.

Das Projekt „Erlebnisvielfalt Brandenburg“ soll aber nicht nur theoretisch abgehandelt werden. Bei der Naturwacht geht es immer auch gestalterisch und fantasievoll zu. Setzkästen, Spiele und Modellbau sind bei der Wissensvermittlung behilflich.

„Bei unserer Schüler-Arbeitsgemeinschaft war ich erstaunt, wie mutig und flink die Kinder die Finger in so eine Bienenwabe gesteckt haben“, sagt die Rangerin. Wie sinnvoll es ist, regional angebautes und saisonal verfügbares Obst und Gemüse zu verzehren, das sollen die Schüler ebenfalls lernen. Es schmeckt besser, vermeidet unnötige Umweltbelastung und Transportwege sowie übermäßigen Wasserverbrauch. Den frisch gepressten Saft können die Kinder gleich vor Ort kosten.

Von Cornelia Felsch

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