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Wittstock/Dosse Hunderte Geister feiern Gruselparty
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12:44 31.10.2019
Mit der Trommel-AG voran ging es durch die Innenstadt. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Unter schlagkräftigen Klängen der Trommel-AG von der Diesterweg-Grundschule sind am Mittwochabend in Wittstock wieder hunderte große und kleine Gespenster durch die Straßen gezogen. Zum traditionellen Halloween-Umzug ging es vom Marktplatz durch die Innenstadt zur Stadthalle. Dazu leuchteten Fackeln und Laternen auf.

An der Stadthalle erwartete die Teilnehmer dann ein gruselig geschmückter Platz mit vielen Ständen. Vertreten waren dabei unter anderem der Circus Barlay mit einer Gruseleisenbahn und Leckereiständen, der Zircus Alamos mit Leuchtstäben und Süßigkeiten sowie alle Kitas der Stadt und Schulen.

Hunderte Teilnehmer zogen im Gruselzug durch die Wittstocker Innenstadt und feierten dann an der Stadthalle Halloween.

So gab es am Stand des Wittstocker Gymnasiums Gegrilltes und Getränke. „Die Einnahmen fließen in unsere Abi-Ball-Kasse“, erklärte Zwölftklässlerin Julia Fischer.

Die 12. Klassen des Gymnasiums verkauften Getränke und Gegrilltes für ihre Abi-Kasse. Quelle: Christian Bark

Kurz nachdem Moderator Günter Lutz das Programm angekündigt hatte, löste ihn schon der Entertainer Peer Reppert aus Perleberg ab. Er verkörperte den Piraten „Captain Pook“ und sang mit den Kindern.

Wenig später traten Kasper und Co. bei „Onkel Oskars Puppenbühne“ auf, die die Kinder und Erwachsenen in der Stadthalle erleben konnten.

Teilnehmer der Demokratiewerkstatt waren in Cosplay-Kostümen vertreten. Quelle: Christian Bark

Am Mitmachständen der Kitas konnten sich die kleinen Gespenster noch gruseliger schminken lassen. Zudem gab es Armbrustschießen und knisternde Feuer für Stockbrot. In gruseligen Cosplay-Kostümen bereiteten auch Teilnehmer der Wittstocker Demokratiewerkstatt den Besuchern Popcorn zu. Sie waren schon das zweite Jahr dabei, wie sie sagten.

Halloween hat schon Tradition in Wittstock

Petra Fastenrath vom Wittstocker Kulturamt, die das Fest maßgeblich mit organisiert hatte, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung. Die hohe Teilnehmerzahl würde dafür sprechen, dass vor allem junge Familien das Angebot gerne annehmen würden.

Gruselzug vom Circus Barlay. Quelle: Christian Bark

So groß gefeiert wird der eigentlich amerikanische Brauch in Wittstock schon seit bald 20 Jahren. „Damals hatten Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Kürbisse geschnitzt, die wir der Öffentlichkeit präsentieren wollten“, blickte Petra Fastenrath zurück. Das habe sich dann zur Tradition entwickelt.

„Kinder und auch einige Erwachsene verkleiden sich gerne. So ein Fest bringt eben Jung und Alt zusammen“, sagte die Kulturamtsmitarbeiterin. Der Platz hinter der Stadthalle sei schon im vergangenen Jahr Veranstaltungsort gewesen.„Sonst hatten wir immer auf dem Amtshof gefeiert. Aber der war ja Teil der Landesgartenschau“, erklärte Petra Fastenrath.

Auch wenn es hinter der Stadthalle gut gepasst hätte, im kommenden Jahr soll Halloween wieder auf dem Amtshof stattfinden, wie Petra Fastenrath ankündigte. „Dort ist es irgendwie noch gemütlicher“, fügte sie hinzu.

Von Christian Bark

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