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Wittstock/Dosse Hausgemeinschaft in Wittstock öffnet Türchen
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16:39 20.12.2019
Eine Hausgemeinschaft in der Franz-Mehring-Straße in Wittstock lud zum lebendigen Adventskalender. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Viele interessante Türchen haben sich hinter dem lebendigen Adventskalender in der Röbeler Vorstadt und Umgebung verborgen. Zuletzt hatten sich die Smartphone-Gruppe im Quartierstreff und der Blumenladen „Pusteblume“ im Rahmen des Projektes präsentiert. Am Donnerstagabend wurde nun das 19. und letzte Türchen des Kalenders geöffnet: In der Franz-Mehring-Straße lud wieder eine gesamte Hausgemeinschaft zum Verweilen, Essen und Trinken ein.

Vor dem Hauseingang war das Türchen aufgestellt worden. Quelle: Christian Bark

„Die Hausgemeinschaft ist schon beim ersten lebendigen Adventskalender vor zwei Jahren dabei gewesen“, informiert Quartiersmanagerin Lissy Boost. Die Mieter richteten die Veranstaltung immer mit viel Liebe und Herzlichkeit aus. So war es auch am Donnerstag. Vor dem Hauseingang war das Türchen mit der Nummer 19 aufgestellt worden. Im schön geschmückten Hausflur hatten sich einige Mieter und Anwohner versammelt.

Kerzengeschichte zur Weihnachtszeit

„Schön, dass wir heute alle wieder zusammengekommen sind“, sagte Mieterin Lilli Bünger. Die Mieter im Haus würden sich ohnehin so gut verstehen, dass auch ein Treffen ohne Adventskalender zustandegekommen wäre. Lilli Bünger las zur Einstimmung eine Geschichte über eine Weihnachtskerze vor. Nach dem Motto: sie wäre nutzlos, wenn sie nicht angezündet werden würde, müsse dafür aber etwas von sich selbst opfern, riet der Text den Menschen, es der Kerze gleichzutun und Wärme und Licht für die Mitmenschen zu spenden.

Es gab Schnittchen und Getränke. Quelle: Christian Bark

Nach dem Text gab es anregende Gespräche, Glühwein und andere Getränke sowie Schnittchen. Aus Altpapier hatte Lilli Bünger Bascetta-Sterne gebastelt, von denen sich jeder Teilnehmer einen mit nach Hause nehmen durfte.

Mit dem Öffnen dieses letzten Türchens endete für dieses Jahr der lebendige Adventskalender. Er hatte nicht nur Einrichtungen in der Röbeler Vorstadt, sondern auch weit über deren Tellerrand hinaus berücksichtigt – beispielsweise das Wittstocker Gymnasium und die Jugendfeuerwehr.

„Wir wollten im weitesten Sinne die Nachbarschaft erkunden“, erklärt Lissy Boost. Das Gymnasium sei mit dabei gewesen, weil Schüler einer Arbeitsgemeinschaft im Dossegarten angehören würden. Der Garten steht Anwohnern, aber auch Interessierten aus anderen Teilen Wittstocks zum Pflanzen, Ernten und Erholen zur Verfügung.

Im kommenden Jahr soll es voraussichtlich auch wieder einen lebendigen Adventskalender geben. Wer dann welches Türchen füllen wird, darüber machen sich Lissy Boost und ihr Team jetzt schon Gedanken.

Von Christian Bark

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