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Wittstock/Dosse Hunderte Besucher beim Neujahrsempfang
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Hunderte Besucher beim Neujahrsempfang
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17:10 17.01.2020
Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann, der Stadtverordnetenvorsitzende Burkhard Schulz und Rosenkönigin Peggy I. begrüßten die Gäste persönlich. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Der Neujahrsempfang der Stadt Wittstock war am Donnerstagabend wieder ein Besuchermagnet. Hunderte Gäste aus nah und fern, aus Politik, Gesellschaft und vor allem Wittstocker Bürger waren der Einladung in die Stadthalle gefolgt.

„Von den 420 Stühlen waren fast alle besetzt“, sagte Wittstocks Stadtsprecher Jean Dibbert. Dazu kamen noch die vielen Besucher, die einen Stehplatz hatten. Rund 600 Gäste konnte die Stadt also laut Jean Dibbert begrüßen. „Das dürfte etwas mehr gewesen sein als in den Vorjahren“, so der Stadtsprecher.

Jedem Einzelnen von ihnen gaben Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung, Burkhard Schulz, und Rosenkönigin Peggy I. persönlich die Hand und sprachen Neujahrsgrüße aus. Zum Einklang gab es ein Gläschen Sekt oder Orangensaft. Dann erwartete das Publikum ein umfangreiches Programm.

Hunderte Gäste waren zum Neujahrsempfang in die Wittstocker Stadthalle gekommen. Dort erwartete sie ein vielfältiges Programm.

Zunächst war der Chor des Städtischen Gymnasiums zu hören. Danach kam Burkhard Schulz zu Wort. „Schön, wie sich der Neujahrsempfang entwickelt hat, es ist kaum noch ein Platz frei“, sagte er. Während Jörg Gehrmann laut Burkhard Schulz mit seiner Neujahrsrede eher die „visionäre Sicht“ vertrete, blicke er immer auf Erreichtes im vergangenen Jahr zurück.

Im Fokus der Rede stand erwartungsgemäß die Landesgartenschau (Laga), die Wittstock 2019 ausrichten durfte. „Ihre Durchführung war eine der größten Herausforderungen der Stadt in ihrer jüngeren Geschichte“, betonte der Stadtverordnetenvorsitzende.

Laga hat Wittstock bekannt gemacht

Sein Fazit fiel grundsätzlich positiv aus. „Die Stadt hat viel gewagt aber noch mehr gewonnen“, sagte Burkhard Schulz. 412 698 Besucher habe das Großereignis bis zu seinem Ende im Oktober gezählt. Nun würden diese Wittstock auch vom Anschauen her und nicht nur aus den Verkehrsnachrichten kennen. Darüber hinaus betonte Burkhard Schulz den Effekt für die Wittstocker selbst, die stolz auf ihre Heimat geworden seien.

Nicht nur wegen der Laga, auch aufgrund der positiven baulichen Veränderungen wie etwa der Herrichtung des Bahnhofs. In diesen wird übrigens bald ein Teil des Ordnungsamtes einziehen, ebenso eine Beratungsstelle des Landkreises. Am Dienstag, 11. Februar, werde das mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Im Mai soll es ein Bahnhofsfest geben.

Wittstocks Stadtverordnetenvorsitzender Burkhard Schulz blickte auf Erreichtes zurück. Quelle: Christian Bark

Wichtig war Burkhard Schulz, dass der „Schwung der Laga“ weitergetragen werde. Das wolle man mit vielen Veranstaltungen im neuen Jahr umsetzen. Auf den Stolz auf die Heimat und die Entwicklung der Stadt kam Jörg Gehrmann nach einer Gesangseinlage des Städtischen Männerchores zu sprechen.

Er bedankte sich bei einer anwesenden Einwohnerin, die ihm mal ein Gedicht und Lied über Wittstock überreicht und gesagt habe: „Ich habe die Stadt lieb gewonnen.“ Der Bürgermeister dankte auch den Stadtverordneten, die ihren Worten auch Taten hätten folgen lassen.

Wittstocks Bürgermeister Jörg Gehrmann wagte einen Blick in die Zukunft. Quelle: Christian Bark

Wichtige Anliegen sind für Jörg Gehrmann in Zukunft Bildung und Verlässlichkeit: Bildung vor allem mit Blick auf den neu entstehenden Campus in der alten Tuchfabrik am Dosseteich. Der Bürgermeister mahnte aber auch die Landespolitik, durch übermäßige Bürokratie nichts zu verbauen, weil sonst dringend benötigtes Geld nicht seinem Zweck zugeführt werden könne.

Der Neujahrsempfang bot den Besuchern neben dem Festprogramm auch die Möglichkeit, sich mit Speisen und Getränken zu stärken. An den Tischen und Ständen herrschte am Abend reges Treiben. Hier tauschte sich jeder mit jedem aus – Netzwerke knüpfen ist laut Jörg Gehrmann eben auch ein wichtiger Aspekt solcher Veranstaltungen.

Von Christian Bark

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