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Wittstock/Dosse Eine neue Chance für den Jugendclub
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14:16 27.09.2019
Eltern aus den Haßlower Ortsteilen wollen mit der mobilen Jugendarbeiterin den Club wieder eröffnen. Quelle: Christian Bark
Groß Haßlow

Lange Zeit hatte im Jugendclub von Groß Haßlow Funkstille geherrscht. Nun wollen Eltern aus den beiden Räumen im Bürgerhaus wieder einen Ort der Begegnung machen. „Wir würden den Raum gerne als ,Kidsclub’ nutzen“, sagte die Mutter Claudia de Vries bei der Ortsbeiratssitzung in Groß Haßlow am Donnerstagabend.

Ein klassischer Jugendclub solle schon deshalb nicht entstehen, weil viele Kinder nicht einmal zehn Jahre alt seien. „Das macht gar nichts. Denn die Jugendarbeit im Landkreis beginnt schon ab einem Alter von sechs Jahren“, informierte Wittstocks Jugendamtsleiterin Stefanie Klahn, die an dem Abend ebenfalls anwesend war.

Eltern haben sich schon Gedanken um die Gestaltung gemacht. Quelle: Christian Bark

Das bestätigte auch Janine Dittmeyer, die neue mobile Jugendarbeiterin für die Wittstocker Ortsteile. Sie nutzte die Gelegenheit, um sich den Haßlowern vorzustellen. Acht Orte mit Jugendclubs betreut sie, darunter auch Groß Haßlow.

Eltern kooperieren mit der Jugendarbeiterin

„Es ist klar, dass ich nicht täglich im Jugendclub sein kann“, sagte sie. Umso wichtiger sei die Zusammenarbeit mit den Eltern, die sich, wie sie versicherten, ein bis zwei Mal in der Woche in dem Club treffen wollen, um die Kinder zu beaufsichtigen. Wichtig sei, dass die Kinder bei den Entscheidungen mit einbezogen werden.

Der Ortsbeirat will den Jugendclub bis spätestens Januar in Betrieb nehmen. Quelle: Christian Bark

Einen ersten Blick in die Räume konnten die Beteiligten am Donnerstag schon werfen. Neben Spielutensilien wie einem Tischkicker oder einer Tischtennisplatte sind in den Räumen aber auch andere Gegenstände der Gemeinde wie etwa Bänke gelagert. „Die sollen demnächst in eine Garage kommen“, kündigte Haßlows Ortsvorsteher Wolfgang Ramin an.

Tischtennisplatte, Tischkicker - Spielgeräte sind im Club noch genug vorhanden. Quelle: Christian Bark

Der Ortsbeirat betonte seine Zustimmung zur Wiederbelebung des Jugendclubs. Bis Januar sollten die Räume so vorbereitet werden, dass der Club eröffnen könne. Dabei verwies Stefanie Klahn auf Zuschüsse für die Gestaltung aus dem städtischen Budget.

Auch Janine Dittmeyer will sich mit den Eltern und Kindern demnächst zusammensetzen und Ideen für die Zukunft entwickeln. Für größere Projekte sei wiederum eine Förderung möglich, wie sie sagte.

Von Christian Bark

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