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Wittstock/Dosse Jugendzentrum soll im Mai eröffnen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Jugendzentrum soll im Mai eröffnen
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12:03 09.01.2020
Das künftige neue Jugendzentrum am Bahnhof in Wittstock. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Das neue Jugendzentrum am Bahnhof in Wittstock soll voraussichtlich im Mai eröffnet werden. Das hat der Bauamtsleiter Bernd Hamann jetzt bestätigt. Zuvor sei geplant, zu einem Tag der offenen Tür einzuladen. Einen Termin gebe es dafür aber noch nicht.

Das Jugendzentrum, das aus der alten Schlosserei auf dem Bahngelände hervorgeht, sollte eigentlich bereits Anfang 2020 seine Türen öffnen. Dass das nicht zu schaffen ist, liege vor allem an der Gestaltung der Außenanlagen, sagt Bernd Hamann.

Erste Angebote waren zu teuer

 Diese verzögere sich, weil die erste Ausschreibungsrunde habe

Dieses Areal mit dem alten Drehwinkel gehört zum Außenbereich des künftigen Jugendklubs, der noch zu gestalten ist. Das Gebäude im Hintergrund ist das ehemalige Bahnbetriebswerk. Quelle: Björn Wagener

wiederholt werden müssen. Grund: Die Angebote seien schlicht zu teuer gewesen und hätten den Rahmen der finanziellen Möglichkeiten gesprengt.

Also folgte eine zweite Ausschreibung – mit Erfolg. Bei dieser habe sich ein Auftragnehmer gefunden, der ins Budget passte. Die sogenannte Bauanlaufberatung habe kürzlich stattgefunden.

Die Außenanlagen schlössen die Aufwertung des „Drehwinkels“ aus alten Bahn-Zeiten mit ein, obwohl dieser näher am benachbarten ehemaligen Bahnbetriebswerk liegt. Dieses will künftig die Firma Swiss Krono aus Heiligengrabe nutzen, sobald es saniert ist. Der Drehwinkel werde so integriert, dass er künftig als ansprechender Teil der Aufenthaltsfläche im Freien dient. Ansonsten solle es Schaukästen, Fahrradständer und Sitzbänke geben.

Mehrausgaben bewilligt

Das Umbauprojekt Jugendzentrum wird insgesamt teurer als es zunächst geplant war. Die Wittstocker Stadtverordneten haben auf ihrer jüngsten Sitzung einer Mehrausgabe von 73 800 Euro zugestimmt. So hoch ist der zusätzlich aufzubringende Eigenanteil an der Gesamtinvestition. Letztere beträgt knapp 2,4 Millionen Euro; davon muss die Stadt insgesamt 441 500 Euro tragen.

Dass die Kosten stiegen, liege an allgemein höheren Baupreisen als in der Planungsphase und an der Bausubstanz. Sie habe sich als schlechter erwiesen als zunächst gedacht. Es seien „zusätzliche Schäden“ festgestellt worden, heißt es in der Begründung der Beschlussvorlage für die Stadtverordneten.

Diese Schäden hätten dafür gesorgt, dass der Sanierungsplan grundlegend habe geändert werden müssen.

Anbau wurde abgerissen

Konkret bedeutete das, dass der Anbau an das Gebäude abgerissen und neu aufgebaut werden musste, obwohl er ursprünglich erhalten werden sollte, wie Bernd Hamann sagt. Der Innenausbau sei weitgehend abgeschlossen. Lediglich ein Teil der Möbel fehle noch. Sie sollen demnächst geliefert werden. Einen Teil der Möbelstücke haben die Jugendlichen bereits selbst gebaut.

Das neue Jugendzentrum am Bahnhof in Wittstock soll perspektivisch den Jugendklub C 60 in der Wittstocker Jahnstraße ersetzen.

Von Björn Wagener

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