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Wittstock/Dosse Das ist von der Landesgartenschau geblieben
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Das ist von der Landesgartenschau geblieben
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16:38 06.01.2020
Ehemaliges Laga-Gelände in Wittstock: Die Spielplätze sind geblieben – und sehr beliebt. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Schlendern ist Luxus. Nicht auf die Uhr schauen. Einfach mal den Nachmittag dahinplätschern lassen. Warum nicht? Der Wirbel um die Landesgartenschau im vergangenen Jahr in Wittstock hat sich gelegt. Er ist einer entspannten Gelassenheit gewichen.

Am besten zu sehen ist sie in den Gesichtern der Spaziergänger, die auf dem Gelände unterwegs sind. Es ist Samstagnachmittag. Da ist die Frau mit ihrem kleinen weißen Hund an der Leine. Da ist das Pärchen, das Hand in Hand den Weg entlanggeht. Da sind mehrere Eltern, die ihren Kindern auf dem Spielplatz an den Dammterrassen beim Toben zuschauen.

Der Geist der Laga ist noch da

Ehemaliges Laga-Gelände in Wittstock: Die bunten Kugelsitze sind geblieben. Quelle: Björn Wagener

Drei Monate ist es her, dass die Schau ihre Pforten schloss und in einem halben Jahr mehr als 412.000 Besucher anzog. Aber ein Spaziergang lohnt nach wie vor. Denn der Geist der Laga ist noch nicht verflogen.

Auch wenn der Alltag die Stadt längst wieder eingeholt hat, so ist es doch anders als zuvor. Denn vieles, das die Schau ausgemacht hat, ist immer noch da: der kleine Garten mit den prägnanten großen Kunst-Himbeeren, auf denen die Kinder so gern herumklettern; die bunten Kugelsitze auf dem Rasen; die beliebten Spielplätze; der opulente Steg über die Dosse mit den gestalteten Kleingärten dahinter; das Glinzedeck; die Informationsschilder, die die Pflanzen in der Umgebung beschreiben oder die auffälligen Kunst-Libellen hoch oben an Pfählen.

Die Grünanlagen präsentieren sich insgesamt nicht mehr ganz so exakt wie zur Landesgartenschau. Und es gibt auch ein paar Maulwurfshügel mehr als zuvor.

Zeit der Zäune ist vorbei

Noch immer weisen Schilder auf die Eingänge hin. Quelle: Björn Wagener

Dafür ist die Zeit der Zäune vorbei. Der Blick kann jetzt ungehindert über die Landschaft gleiten – beinahe ein kleiner Vorteil gegenüber der Laga-Zeit, vor allem rund um den Friedrich-Ebert-Park. Und das alles ganz ohne Eintritt bezahlen zu müssen.

Wer ein wenig in Gartenschau-Erinnerungen schwelgen möchte, dem hilft mancherorts womöglich auch ein Blick nach oben. Denn die Hinweisschilder auf die einstigen Eingänge der Laga im vergangenen Jahr sind immer noch an Ort und Stelle zu finden. Ja, ist denn noch Landesgartenschau?

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Von Björn Wagener

Carola Hoffer (37) ist gelernte Köchin und medizinische Fachangestellte, doch inzwischen arbeitet sie bei der Neuruppiner Arbeitsagentur im ärztlichen Dienst. Dort hilft sie dabei, damit Menschen mit einer Schwerbehinderung einen Job finden.

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