Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Wittstock/Dosse Poetische Hommage an die Rose
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Poetische Hommage an die Rose
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:23 26.06.2019
Martin und Antje Schneider lasen Texte bekannter Dichter über die Rose. Auf dem Klavier begleitet wurden sie von Gabriele Müller. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Kaum eine andere Blume hat Dichter und Schriftsteller in der Vergangenheit so inspiriert wie die Rose. Genug Stoff also für ein literarisch-musikalisches Rosenprogramm, das am Samstag auf der Bühne der Landesgartenschau (Laga) im Amtshof zu hören war.

Antje Schneider und ihr Mann Martin lasen Gedichte, Geschichten und Anekdoten rund um die Rose, die oftmals als „Königin der Blumen“ benannt wurde. Begleitet wurden sie von Gabriele Müller am Klavier, die in den Sprechpausen spielte.

Das Publikum erfuhr viel Lehrreiches. Quelle: Christian Bark

Sie widmeten sich auch dem Ursprung der Rose. In der griechischen Mythologie heißt es, sie sei entweder aus dem Lächeln des Liebesgottes Eros oder als Konkurrentin zur Liebesgöttin Aphrodite geschaffen worden.

Heute kaum noch vorstellbar aber in der Antike wohl Wirklichkeit, soll Syrien einst das Land der Rosen gewesen sein. Die Hauptstadt Damaskus soll nach einer Rose benannt sein. Aus dem Orient eingeführt, wurde die Rose im Mittelalter in den europäischen Klöstern kultiviert.

30 000 Rosenarten bekannt

„Die Rose kam nie aus der Mode. Sie ist bis heute das Luxusgeschöpf unter den Blumen“, sagte Antje Schneider. 30 000 Arten gebe es weltweit.

Die Künstler kamen aber auch auf die vergängliche Schönheit der Rose zu sprechen. „Wenn die Zeit der Rosen beginnt, ist ihr Ende leider auch schon abzusehen“, so Antje Schneider. Deshalb werde sie konserviert, ob als Duftelixier oder als Marmelade aus Syrien.

Viel Applaus für die Künstler Quelle: Christian Bark

In einer Fabel des Dichters Äsop beschrieb das Paar ein Gespräch zwischen dem Immergrün und der Rose. Ersteres bewunderte die Schönheit der Rose, letztere die stetige Frische des Immergrüns. So stellte Äsop die Frage was nun besser wäre, besser mit weniger zufrieden sein und überdauern oder nur einen kurzen Moment über Schönes erleben.

„Die Idee zum Programm ist mir bei der Gartenarbeit gekommen“, berichtete Martin Schneider später im MAZ-Gespräch. Das Paar hatte bereits vor einigen Wochen einen Auftritt auf der Laga-Bühne. „Wir hatten auch schon Zeit, über das Gelände zu bummeln“, sagte er.

Von Christian Bark

13 Gruppen und Einzelkünstler musizierten am Freitagabend an sechs Standorten in Wittstock. Die erste Fête de la Musique kam beim Publikum richtig gut an – bis spät in die Nacht hinein wurde gefeiert.

23.06.2019

Vor 50 Jahren wurde der Traum vom Menschen auf dem Mond wahr. Diesem Moment und der Zukunft des Erdtrabanten als Lebensraum widmet sich auch ein Team aus jungen Wittstockern auf der Ideenexpo in Hannover.

25.06.2019

Ein 86 Jahre alter Autofahrer hat am Autobahndreieck Wittstock versucht zu wenden, nachdem er sich versehentlich in Richtung Hamburg eingeordnet hatte. Eigentlich wollte der Mann aber weiter Richtung Rostock. Lkw-Fahrer verhinderten die Geisterfahrt.

21.06.2019