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Wittstock/Dosse Zwei neue FSJ-lerinnen in der Stadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Zwei neue FSJ-lerinnen in der Stadt
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11:04 03.09.2019
Die neuen FSJ-lerinnen in Wittstock: Laura Pischelt (vorn links in der Stadtbibliothek) und Julia Kranz (vorn rechts in der Tourist-Information). Sie werden unterstützt von Katja Reichelt, Leiterin der Tourist-Information, FSJ-Ausbildungsleiterin Anke Schlesinger und Bibliotheksleiterin Georgia Arndt (v.l.). Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Zwei junge Frauen machen ihre ersten Erfahrungen auf dem Weg ins Berufsleben: Julia Kranz (20) und Laura Pischelt (18) haben am Montag ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Wittstocker Stadtverwaltung begonnen.

Julia Kranz verstärkt ab sofort die Tourist-Information im ehemaligen Bahnhofsgebäude; Laura Pischelt ist in der Stadtbibliothek im Kontor in Einsatz.

Der siebte Jahrgang

Letztere Einrichtung hat bereits große Erfahrung mit Jugendlichen, die ihr FSJ absolvieren. „Es ist der siebte Jahrgang“, sagt Georgia Arndt, die Leiterin der Stadtbibliothek. Sie empfindet das als „große Bereicherung, weil sie jung sind, neue Ideen mitbringen und Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche sind“. Die Bibliothek habe ihr Konzept bereits darauf abgestimmt. Angebote speziell für Kinder und Jugendliche seien längst etabliert.

Laura Pischelt (18) ist in Leipzig aufgewachsen und möchte das FSJ als Übergangsjahr zum Studium nutzen. Ihr Berufswunsch ist Bibliothekarin. In der vor ihr liegenden Zeit möchte sie herausfinden, ob das wirklich etwas für sie ist. Wittstock habe sich angeboten, weil diese Bibliothek auch als Kinder- und Jugendbibliothek ausgeschrieben war.

Vorliebe für Mangas

Laura Pischelt mag Mangas, die japanischen Comics. Deshalb möchte sie Angebote in diese Richtung entwickeln und den Poetry Slam pflegen. Lauras erste Aufgabe werde es sein, die Ausstellung „Die bunte Welt im Kinderbuch“ vorzubereiten. Sie wird vom 16. bis 28. September innerhalb der interkulturellen Woche im Landkreis in der Bibliothek präsentiert.

Julia Kranz unterstützt die Touristinformation, die zum zweiten Mal ein FSJ ermöglicht.

Wittstocker Urgestein

Die junge Frau sieht sich als „Wittstocker Urgestein“. Sie möchte sich in Wittstock einbringen. „Ich habe schon früh bei meiner Oma Karin gesehen, wie großartig sie sich für die Stadt eingesetzt hat. Das hat mir schon immer gefallen.“ An ihrer neuen Wirkungsstätte gehe es zunächst darum, die Stadt mit all ihren touristischen Angeboten näher kennen zu lernen, sagt Katja Reichelt, die Leiterin der Touristinformation. Dann würden Grundlagen bei der Beratung von Gästen vermittelt. Später folgten projektbezogene Aufgaben.

Georgia Arndt könnte sich vorstellen, dass Gelegenheiten geschaffen werden, Aufgaben zu koppeln, sodass sich beide FSJ-lerinnen gemeinsam einbringen können.

Von Björn Wagener

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