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Wittstock/Dosse Neue Voliere im Wohngebiet
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Neue Voliere im Wohngebiet
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12:08 26.06.2019
Mitglieder des Aufsichtsrates der Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) an der neuen Voiliere im Wohngebiet Röbeler Vorstadt. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Im Wohngebiet Röbeler Vorstadt in Wittstock gibt es jetzt eine Voliere. Mieter oder Besucher können dort einheimische und exotische Vögel beobachten. Das 4,50 Meter mal 4,50 Meter große und drei Meter hohe Heim für gefiederte Gesellen ist bereits mit fünf Kanarienvögeln, zwei Zwergwachtel-Paaren und fünf Wachteln besetzt. Später sollen noch Diamanttäubchen und Zebrafinken - möglicherweise auch andere Arten - hinzukommen.

Nicht zu laute Vogelstimmen

Grundsätzlich werde darauf geachtet, dass es sich um Vogelarten handelt, deren Stimmen nicht zu laut sind, um nicht störend zu

Diese Kanarienvögel gehören zu den ersten Bewohnern der neuen Voliere in der Röbeler Vorstadt in Wittstock. Quelle: Björn Wagener

wirken, wie Volkmar Reichelt von der Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV) sagt. Vorerst sollen sich GWV-Mitarbeiter um die Anlage kümmern. Später könne aber auch jemand aus dem Wohngebiet Fütterung und Pflege übernehmen. Dazu sei das letzte Wort noch nicht gesprochen. Ausgestattet ist die neue Voliere im sichtbaren Bereich mit Sitzstangen, Nistkästen, Birkenzweigen und hohlen Baumstämmen als Verstecke.

Glaswand als Abstandshalter

Vor den schwarzen Gitterplatten sind in kurzem Abstand dicke doppelte Glasscheiben angebracht. Sie sollen dafür sorgen, dass Besucher einen gewissen Abstand halten. Dabei handele es sich um jene Scheiben, die früher zunächst an der Teichanlage im Wohngebiet als Abgrenzung dienten, sagt GWV-Geschäftsführer Hans-Jörg Löther. Dort hatten sie aber wieder entfernt werden müssen, weil mitunter Vögel im Anflug zum Teich mit den Scheiben kollidierten.

Der Bau der eindrucksvollen neuen Anlage zog sich über viele Monate hin. Sie ist weit mehr als ein Vogelkäfig.

Raum für den Rückzug

Es gibt ein angrenzendes Haus als rückwärtigen Bereich. Dorthin können sich die Tiere zurückziehen. Er ist ebenfalls mit Nisthilfen, Beleuchtung und Sitzgelegenheiten ausgestattet. Das Haus bietet zudem einen Vorraum mit Waschbecken, in dem Utensilien zur Pflege und Fütterung der Vögel abgestellt werden können. Rund um die Voliere ist eine neue Pflasterung verlegt. Es gibt ebenfalls neue Sitzbänke und Papierkörbe. „Die Bewohner sollen sich hier niederlassen und die Vögel beobachten können. Niemand muss allein in seiner Wohnung bleiben“, sagt Hans-Jörg Löther.

Damit ist die Voliere ein weiteres Mosaikstückchen für mehr Wohnqualität in der Röbeler Vorstadt. „Schon 2015 haben wir damit begonnen, das Wohngebiet unter dem Arbeitstitel 'Garten-Stadt' zu entwickeln", sagt Bürgermeister und GWV-Aufsichtsratsvorsitzender Jörg Gehrmann.

Die Ziele erreicht

Vier Jahre später sind die Ziele weitgehend erreicht: Es gibt einen Mieterklub; mehrere Spielplätze; zwei Teichanlagen mit Enten und Kois; einen 1800 Meter langen Flanierweg; einen großen Gemeinschaftsgarten; den neuen Dosseweg, der direkt in die Innenstadt führt – und jetzt auch die Voliere.

Dass sich die Vögel dort bereits wohl fühlen, zeigen sie auf ihre ganz eigene Weise: Die Wachteln haben schon mehrere Eier gelegt.

Von Björn Wagener

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