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Wittstock/Dosse MAZ-Beitrag inspiriert RBB zu einem Dreh
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse MAZ-Beitrag inspiriert RBB zu einem Dreh
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13:06 16.05.2019
Der RBB bei Dreharbeiten mit Hans-Jörg Löther, dem Geschäftsführer der Wittstocker Gebäude- und Wohnungsgesellschaft. Quelle: Björn Wagener
Wittstock

Das Wittstocker Wohngebiet Röbeler Vorstadt wird zum Drehort. Der RBB produziert dort einen Beitrag für das Magazin Zibb. Dabei geht es einerseits darum, die rasante Entwicklung des Wohngebietes darzustellen, andererseits aber auch auf Probleme hinzuweisen. Denn es kommt dort immer wieder zu Schäden durch Vandalismus.

Von MAZ-Beitrag inspiriert

Der RBB greift das Thema auf, nachdem die MAZ am 24. April darüber berichtet, dass eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt wird –für Hinweise, die dazu führen, Rowdys zu ermitteln. Mit diesem Betrag will der Vermieter, die Wittstocker Gebäude- und Wohnungsverwaltung (GWV), Anwohner dazu animieren, ein waches Auge zu haben und Beobachtungen der Polizei oder der GWV weiter zu geben.

Bisher habe die Aussicht auf die Belohnung noch nicht zum Erfolg geführt, berichtet GWV-Geschäftsführer Hans-Jörg Löther. Die erhofften Hinweise fehlten nach wie vor.

Unabhängig davon findet es RBB-Redakteurin Susanne Kallenbach aber bemerkenswert, dass ein Vermieter so weit geht, um sich gegen Vandalismus zu wehren.

Verschiedene Drehorte

Sie rückt deshalb kürzlich mit einem Drehteam an, um die Situation vor Ort in einem Filmbeitrag zusammenzufassen. Gedreht wird

Gedreht wird an verschiedenen Orten im Wohngebiet – hier am Koi-Teich. Quelle: Björn Wagener

unter anderem am Koi-Teich, am Wohngebietstreff, am Gemeinschaftsgarten und weiteren Orten, die in den vergangenen Jahren neu entstanden sind, um das Wohnumfeld lebenswerter und ansprechender zu machen.

Möglich wird das alles durch eine 2015 geschlossene Kooperationsvereinbarung der Stadt Wittstock mit dem Infrastrukturministerium des Landes. Ziel ist es, Wohnstandorte zukunftsfähig zu machen – vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, also dem Rückgang der Einwohnerzahlen.

Umbau läuft seit 2015

Rund 1540 Wohnungen vermietet die GWV in der Röbeler Vorstadt. Das Gesicht dieses Ortes hat sich grundlegend geändert, seit die Umgestaltung 2015 begann. Modern, energiesparend und gleichzeitig mit hohem Wohlfühlfaktor geht es hier zu. Und die Verwandlung ist noch nicht zu Ende. Auch in den kommenden Jahren gibt es Arbeit – vor allem in Sachen Straßenbau.

Vandalismus ist allgegenwärtig

Der Vandalismus ist jedoch allgegenwärtig. Er richtet sich vor allem gegen die halbhohen Pollerleuchten im Wohngebiet. „Zurzeit sind sieben Stück kaputt“, sagt Volkmar Reichelt von der GWV. Rund 20.000 Euro müsse die GWV pro Jahr aufbringen, um allein die Schäden an den Lampen zu beseitigen oder diese zu erneuern. Deshalb sollen sie in Kürze mit Schutzgittern versehen werden.

Einen Sendetermin für die Zibb-Sendung im RBB mit dem Beitrag aus Wittstock gibt es noch nicht.

Von Björn Wagener

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