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Wittstock/Dosse Regionalverband hat neuen Beirat
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Regionalverband hat neuen Beirat
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16:56 16.05.2019
Christa Racko (v. l.), Melanie Dabelstein, Hannelore Leschik und Renate Kobel sowie Erika Jeske (ab 4. v. r.), Karin Schmidt und Hans-Jürgen Wegner gehören dem neuen Beirat an. Nicht auf dem Foto ist Elke Bröcker. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Die Mitglieder des Regionalverbands Prignitz-Ruppin der Volkssolidarität haben einen neuen Verbandsbeirat. Am Mittwochnachmittag wurde dieses höchste Gremium des Verbands gewählt. Dem Beirat bleiben bekannte Gesichter der vergangenen Wahlperiode wie Hans-Jürgen Wegner (Bereich Perleberg), Karin Schmidt (Wittstock), Erika Jeske (Wittstock), Renate Kobel (Neuruppin) und Elke Bröcker (Wittstock) erhalten.

Neu im Beirat sind Christa Racko (Wittstock), Melanie Dabelstein (Kyritz) und Hannelore Leschik (Neuruppin). Ausgeschieden sind Regina Melzer (Wittstock) und die langjährige Beiratsvorsitzende Christa Unger (Kyritz). „Wo sich eine alte Tür schließt, öffnet sich eine neue“, sagte sie bezüglich der Neuwahl sowie des Amtsantritts des neuen Regionalverbandsgeschäftsführers, Andy Stolz. Allen wünschte sie viel Erfolg und kluge Ideen für die Zukunft.

Die Volkssolidarität wählte ihren neuen Beirat in Wittstock. Quelle: Christian Bark

Tatsächlich war der Mitgliederschwund immer begleitendes Thema in den vergangenen zwölf Jahren, in denen die 68-Jährige aus Barenthin den Beiratsvorsitz inne hatte. „Wir brauchen vor allem jüngere Leute, die bei uns Verantwortung übernehmen möchten“, sagte Christa Unger. Wer mit einer „sozialen Ader“ etwas in der Gesellschaft erreichen wolle, sei bei der Volkssolidarität genau richtig.

Der Verbandsbeirat

Alle vier Jahre wird ein neuer Verbandsbeirat gewählt. Er ist das höchste Gremium im Mitgliederverband.

Weil der Regionalverband nicht eigenständig ist, sind die Beschlüsse lediglich beratender Natur.

Vier Mitglieder müssen dem Beirat mindestens angehören. Sie wählen den Vorsitz aus ihrer Mitte.

Gut 1600 Mitglieder gehören dem Regionalverband Prignitz-Ruppin an. Vor vier Jahren waren es noch 2445.

„Wir sind nicht nur ein Verein von Alten für die Alten“, betonte Christa Unger, die 1975 im Alter von 24 Jahren der Volkssolidarität beigetreten war. Der Verband betreue auch Kindergärten oder biete eine Jugendhilfe an. Und Solidarität könne man in jedem Alter leben. Allerdings hätte sich die Lage nach dem Ende der DDR für die Volkssolidarität massiv verändert. „Früher waren wir staatlich gefördert, heute gehören wir zu einer der wenigen Massenorganisationen, die die DDR überlebt hat“, blickte die 68 zurück.

Christa Unger war zwölf Jahre Beiratsvorsitzende. Quelle: Christian Bark

Der Verband sei gerade in dieser Region ein wichtiges Stück Daseinsvorsorge für menschen im Alter. Kompetenzen sind laut Christa Unger vor allem die organisierte Nachbarschaftshilfe sowie die Geselligkeit. „Ich bin auch Mitglied, weil es mir nicht egal ist, wie es anderen geht“, erklärte die 68-Jährige. Dem Verband bleibe sie als Mitglied erhalten, ebenso als Delegierte im Landesverband. Als pflegende Angehörige finde sie aber für ihre bisherigen Aufgaben immer weniger Zeit.

Der Beirat hat Christa Unger zufolge vor allem eine beratende und analysierende Funktion. Aufgrund dessen würde im Herbst in Kyritz auch eine Tagespflege der Volkssolidarität entstehen. In Wittstock findet am 9. Oktober zudem die Dankesveranstaltung des Regionalverbands statt.

Von Christian Bark

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