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Wittstock/Dosse Dirk Fischer ist neuer Revierpolizist in Wittstocks Ortsteilen
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Dirk Fischer ist neuer Revierpolizist in Wittstocks Ortsteilen
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10:40 25.04.2019
Neuer Revierpolizist: Polizeioberkommissar Dirk Fischer tritt die Nachfolge von Jörg Rachow an. Quelle: Christamaria Ruch
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Wittstock

Dirk Fischer ist seit 1. April als neuer Revierpolizist in Wittstock und den Ortsteilen im Altkreis Wittstock Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Sicherheit der Bürger. Der Polizeioberkommissar tritt die Nachfolge von Revierpolizist Jörg Rachow an. Dieser ging Ende 2018 in den Ruhestand.

Repo für 3300 Einwohner

Zu Dirk Fischers Revier gehören Fretzdorf, Rossow, Christdorf, Dossow, Gadow, Zootzen, Dranse, Schweinrich, Groß und Klein Haßlow, Berlinchen, Sewekow, Zempow sowie der östliche Stadtrand von Wittstock. Er ist in seinem Revier für gut 3300 Einwohner zuständig. Dabei betreut er ein Gebiet mit einer Fläche von 260 Quadratkilometern.

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„Bei der Arbeit als Revierpolizist ist man nah an den Menschen dran“, sagt Dirk Fischer. Dabei hat er mehr Zeit für die Bürger als im Streifendienst und diese Bürgernähe ist viel wert. „Wenn man ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat, kann man schon im normalen Gespräch helfen und weitere Informationen vermitteln“, sagt er.

Kontakt zu Schulen und Kitas

Nun stellt er sich schrittweise bei den Ortsbeiräten vor, geht in Kitas oder die Schule in der Rheinsberger Straße in Wittstock. Zum Alltag eines Revierpolizisten gehören auch Ermittlungen für die Kriminalpolizei, Fahrer- und Aufenthaltsermittlungen oder das Absichern von Veranstaltungen. Er realisiert zugleich Haftbefehle. Der Kontakt zu Schulen, Kitas, Senioreneinrichtungen und Unternehmen schließt die Präventionsarbeit ein.

Dirk Fischer ist 48 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Er stammt aus Dossow und wohnt seit 1998 in Zaatzke. Nach der 10. Klasse absolvierte er eine Berufsausbildung mit Abitur im technischen Bereich in Teltow. Dann folgten der Armeedienst und eine Umschulung zum Elektriker.

Beruflicher Neustart 1992

1992 entschied sich Dirk Fischer für einen beruflichen Neustart und besuchte zunächst die Polizeischule für den mittleren Dienst in Basdorf. Ein Jahr später wechselte er in die Kommissarschule in Bernau, wo er für den gehobenen Dienst ausgebildet wurde.

Diese Einrichtung verließ Dirk Fischer 1996 als Polizeikommissar. Nahtlos wechselte er nach Neuruppin und wurde Leiter des Einsatztrupps zur Bekämpfung der Hauptunfallursachen. 1998 trat er in Neuruppin in den Wach- und Wechseldienst ein.

2002 wechselte Dirk Fischer während der Strukturreform bei der Polizei in die damalige Polizeiwache in Wittstock. Dort arbeitete er bis 2011 als Wachdienstführer im Wach- und Wechseldienst.

Streifenbeamter und Wachdienstführer

Nach einer erneuten Strukturreform im Jahre 2011 wurde aus der Polizeiwache ein Polizeirevier. Nun war er als Streifenbeamter und Wachdienstführer im Einsatz. „Im Streifendienst reagiert man auf die akute Lage, und muss sofort handeln“, sagt Dirk Fischer. Der Revierpolizist arbeitet hingegen selbstständiger“, sagt er. Bereits 2002 hatte er erstmals den Wunsch geäußert, Revierpolizist zu werden. Wegen der Bürgernähe.

Von Christamaria Ruch

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