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Wittstock/Dosse Adam und Eva zieren die Marienkirche
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Adam und Eva zieren die Marienkirche
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09:57 30.07.2019
Zwei Figuren des Bildhauers Hans Scheib schmücken nun die Marienkirche. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Im Mai hatten fünf Bildhauer ihre Werkstätten für drei Wochen in den Wittstocker Pfarrgarten verlegt. Robert Weber, Ernst Baumeister, Erik Mai und Hans Scheib aus Berlin sowie Lothar Beck und Michael Grasemann aus Dresden arbeiteten an Skulpturen aus Holz und Stein. In dieser Zeit konnten Besucher des Pfarrgartens erleben, wie aus einem Stamm eine Figur, aus einem Stein eine Skulptur wurde.

Die fertigen Werke sollen während der Landesgartenschau (Laga) im Pfarrgarten bleiben und danach in der Marienkirche ihren festen Platz finden, wie es von der Evangelischen Kirche heißt. Zwei von ihnen befinden sich bereits in der Kirche.

Zwei Figuren des Bildhauers Hans Scheib schmücken nun die Marienkirche. Quelle: Christian Bark

An zwei Säulen in Nähe des Altars sind Adam und Eva zu sehen. Geschaffen wurden sie vom Bildhauer Hans Scheib. „Hans Scheib ist auch ein Verehrer des Altarschnitzers Claus Berg“, informiert der Superintendent des Kirchenkreises Wittstock-Ruppin, Matthias Puppe. Von diesem wiederum stamme der Wittstocker Schnitzaltar in St. Marien.

Weitere Skulpturen warten auf einen Platz

Tatsächlich wirkten die beiden biblischen Figuren, als ob sie schon länger zur Innenausstattung des Gotteshauses gehört hätten. „Und sie passen hervorragend zur Veranstaltung am 5. Oktober“, fügt Matthias Puppe hinzu. Dann finde nämlich ab 18 Uhr das Abschlusskonzert „Die Schöpfung“ statt. Es ist als „krönender Abschluss unseres Programms zur Landesgartenschau“ gedacht, wie es im Programmheft der Kirche heißt.

Während Adam und Eva schon in der Kirche aufgestellt sind, warten die anderen Skulpturen noch teils im Pfarrgarten auf einen festen Platz in der Kirche. „Wir werden in der nächsten Zeit sehen, wo wir die Kunstwerke am besten unterbringen können“, sagt der Superintendent.

Von Christian Bark

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