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Wittstock/Dosse Storchennachwuchs nicht überall geschlüpft
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Storchennachwuchs nicht überall geschlüpft
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00:25 25.05.2019
In Wernikow haben die Störche ihr Nest erfolgreich verteidigt und Eier gelegt (l. Foto). In Freyenstein sind bereits Junge bei den Störchen geschlüpft (Mitte). In Rossow hatten sich die Eltern noch Ostern um ihre Eier gekümmert (r.). Nun ist das Nest verwaist. Quelle: fotos: Privat
Freyenstein/Rossow/Wernikow

In Sachen Storchennachwuchs liegen Freud und Leid in der Region dieses Jahr wieder dicht beieinander. In Freyenstein haben sich beispielsweise die Bemühungen von Thomas Koppermann und seinen Helfern gelohnt. Nachdem das Storchennest im vergangenen Jahr aufgrund seiner Schräglage vom Schornstein der Kirche gefallen war, hatten sie im März eine Nisthilfe angebracht.

In Wernikow haben die Störche ihr Nest erfolgreich verteidigt und Eier gelegt. Quelle: Privat

„Dafür benötigten wir drei Anläufe“, berichtet Thomas Koppermann. Wenig später sei aber schon der erste Storch gekommen, dann sei daraus ein Pärchen geworden und nun sind zwei Junge geschlüpft. Das Nest lässt sich gut vom Kirchturm aus fotografieren.

In Rossow hatten sich die Eltern noch Ostern um ihre Eier gekümmert. Quelle: Privat

Ganz so leicht können sich die Wernikower über das Schicksal ihres Storchennachwuchses nicht informieren, das Nest steht dort nicht in Nähe des Kirchturms. „Ich denke aber, so geschäftig wie die Eltern sind, ist da etwas im Nest“, sagt Anwohnerin Chritina Thißen. „Wir müssen jedoch warten bis die Storchenkinder aus dem Nest gucken können.“ Gut sei schon mal, dass das Pärchen Anfang April sein Nest verteidigen und Eier legen konnte. 2018 habe ein Pärchen den Kampf um das Nest gegen einen anderen Storch verloren – es blieb dann verwaist.

Nun ist das Nest verwaist. Quelle: Privat

Das ist auch das Schicksal der Rossower Störche. „Ostern sah alles noch ganz vielversprechend aus“, berichtet Küsterin Nicole Rösler. Beide Störche hätten noch gebrütet, nun schaue aber nur noch ein Tier gelegentlich mal vorbei. Ein Abbrüten sei nicht mehr möglich.

Von Christian Bark

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