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Wittstock/Dosse Viele Schüler hatten sturmfrei
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16:07 10.02.2020
Schüler an der Waldring-Grundschule in Wittstock. Quelle: Björn Wagener
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Wittstock

Das Sturmtief „Sabine“ hat in Wittstock und Heiligengrabe vielen Schülern die Winterferien um einen Tag verlängert. Denn etliche Kinder kamen am Montagfrüh witterungsbedingt nicht zur Schule.

Viele Plätze blieben leer

In der Nadelbachgrundschule in Heiligengrabe etwa fehlten 46 von rund 140 Schülern; auch in der Kleinen Grundschule in Blumenthal und der Waldring-Grundschule in Wittstock waren viele Schüler nicht am Platz, auch wenn dort am Montag keine genauen Zahlen genannt werden konnten.

Das lag einerseits daran, dass am Morgen bis 7.30 Uhr die Schulbusse sturmbedingt nicht fuhren.

Schule rechtzeitig informieren

Andererseits konnten Eltern ihre Kinder aber wegen gefährlicher Witterungsverhältnisse auch zu Hause lassen, wenn sie die Schule rechtzeitig darüber informierten, teilte das Bildungsministerium mit. Diese Kinder galten dann als entschuldigt. Andererseits waren die Schulen angehalten, die Eltern umgehend zu informieren, sollten Kinder ohne Abmeldung der Eltern der Schule fernbleiben. Darüber hinaus waren die staatlichen Schulämter und Schulleitungen angewiesen, „verantwortungsbewusst auf mögliche Witterungsbedingungen zu reagieren, um die Gesundheit der ihnen anvertrauten Schüler zu schützen“, heißt es in einer Mitteilung.

Feuerwehr hatte nur wenige Einsätze

Ansonsten verursachte „Sabine“ kaum Probleme. Die Feuerwehr in Wittstock hatte nur wenige harmlose Einsätze. Am Sonntagabend beseitigte sie einen kleinen Baum von der Straße zwischen Wittstock und Zootzen.

„Das hätte eigentlich auch jeder Autofahrer machen können“, sagt Wittstocks Wehrführer Steffen Müller. Gegen 20.30 Uhr rückten die Einheiten aus Dossow und Zootzen/Gadow aus, weil zwischen Dossow und Gadow ein Ast drohte, herunterzufallen. Am Montagfrüh gegen 5.40 Uhr lag auf eben diesem Streckenabschnitt ein Baum quer über der Straße. Er wurde beseitigt. „Wir sind glimpflich davon gekommen“, schätzt Müller die bisherige Lage ein.

In der Gemeinde Heiligengrabe gab es bis Montagfrüh gegen 10 Uhr keinen einzigen Einsatz, berichtet der dortige Gemeindewehrführer Mathias Jennrich.

Auch die Polizeidirektion Nord in Neuruppin konnte am Montagnachmittag über keine Einsätze oder Meldungen in der Region Wittstock-Heiligengrabe berichten, die mit dem Sturmtief in Verbindung standen. Lediglich zwischen Pritzwalk und Meyenburg sei ein Kleintransporter wegen einer Sturmböe von der Straße abgekommen.

Die Wittstocker Rettungswache hatte am Montag ebenfalls keine Einsätze, die durch das Sturmtief verursacht worden sind, wie es aus der Rettungswache hieß. Wegen abgebrochener Äste war der Wittstocker Bauhof ausgerückt. Vornehmlich in den Ortslagen Dossow, Dranse und Goldbeck, berichtete Stadtsprecher Jean Dibbert.

Von Björn Wagener und Christian Bark

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