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Wittstock/Dosse Polthier-Schule stellt sich künftigen Schülern vor
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Polthier-Schule stellt sich künftigen Schülern vor
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18:49 26.01.2019
Die Schulband um Musiklehrer Frank Bindig (Mitte) ließ poppige und rockige Lieder erklingen. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Normalerweise sind die Klassenräume an einem Samstagvormittag in der Dr.-Wilhelm-Polthier-Oberschule leer. Nicht aber zum Tag der offenen Tür. Der lockte am Samstag zahlreiche künftige Siebtklässler und Eltern in das Schulgebäude.

Dort konnten sie sich über Zugangsmöglichkeiten sowie das Kurs- und Ganztagsangebot informieren. Für viele Besucher stand schon fest, dass ihre Kinder die Polthier-Schule besuchen werden. So wie für Yvonne Reypa und ihren Sohn Noah.

Die Sängerinnen der Band. Quelle: Christian Bark

Sie waren ganz begeistert von der Schulband, die Musiklehrer Frank Bindig jüngst mit Schülern gegründet hat. „Ich spiele selbst auch Gitarre“, sagte Noah.

Ganztagsangebot und Praxisnähe

290 Schüler besuchen derzeit die Oberschule. 29 Lehrer unterrichten dort.

Alle Klassenstufen sind aktuell dreizügig. Die kommenden zehnten Klassen werden sogar vierzügig sein.

Die Schule bietet ein umfangreiches Ganztagsangebot. Mit Arbeitsgemeinschaften wie einer Fitness-AG, einer Schulband, einer Rumänisch-AG und einer Kunst-AG.

Praxisnaher Unterricht und Berufsvorbereitung gehören zum Grundkonzept. So gibt es ab er der 7. Klasse Praxistage, in Klasse 9 und 10 Betriebspraktika. Darüber hinaus auch Bewerbungstraining.

Nach dem Abschluss haben Schüler neben einer Lehre die Möglichkeit, an den Oberstufenzentren ihr Abitur zu machen.

Während im Musikraum die Band spielte, stellten Schüler und Kunstlehrerin Silva Stielow die Kunst-AG vor. „Mir ist wichtig, dass sich die Schüler in allem ausprobieren können“, sagte die Lehrerin. Für Fragen standen auch Schüler wie Monique Kubitz zur Verfügung. „Ich hatte Lust auf Kunst, deshalb habe ich hier mitgemacht“, erklärte die Zehntklässlerin.

Silva Stielow leitet die Kunst-AG. Quelle: Christian Bark

Im Chemieraum ließ es Chemie- und Biologielehrer Christian Nachtigal rauchen und leuchten. „Wir versuchen, im Unterricht so viele Experimente wie möglich durchzuführen“, sagte er. Vom Farbreichtum bei der Säure-Base-Neutralisation zeigte sich auch Celina Hartwig begeistert.

Celina Hartwig probierte sich bei Christian Nachtigal aus. Quelle: Christian Bark

Die Elfjährige besucht derzeit noch die Diesterweg-Grundschule. „Wir haben über die Polthier-Schule im Vorfeld viel Gutes gehört“, sagte Celinas Vater, Nico Hartwig. Vor allem das Ganztagsangebot sei interessant. Dazu gehört auch seit zwei Jahren die Rumänisch-AG, die Lehrerin Laura Sandor leitet. „Die Schüler waren ganz erstaunt, dass die Sprache nichts mit dem Slawischen zu tun hat“, berichtete sie.

Laura Sandor (l.) leitet die Rumänisch-AG. Quelle: Christian Bark

In der Schulwerkstatt zeigte Lehrer Peter Krause Kindern und Eltern, wie sich in der Schule handwerklich betätigt werden kann. „Das ist ganz unterschiedlich“, sagte Peter Krause. Es gebe Mädchen, die seien handwerklich begabter als Jungs und umgekehrt stellten sich Jungs besser in der Koch-AG an.

In der Schulwerkstatt konnten sich Schüler bei der Arbeit mit Holz ausprobieren. Mitnehmen konnte sie sich auch hölzerne Smartphonehalter. Quelle: Christian Bark

Regionale Handwerksbetriebe sind neben großen Unternehmen wie Swiss Krono, dem Pflegebereich oder der Landwirtschaft mit die wichtigsten Kooperationspartner der Schule, wie Schulleiterin Eva-Maria Vanino erklärte. Sie betonte zudem, dass auch immer mehr Schüler nach der 10. Klasse ein Oberstufenzentrum besuchen würden, um dort ihr Abitur zu machen.

Von Christian Bark

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