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Wittstock/Dosse Stadtverordneter bedauert Ablehnung
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Stadtverordneter bedauert Ablehnung
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17:31 04.12.2019
Matthias Dittmer Quelle: Bark
Wittstock

Der Stadtverordnete Matthias Dittmer (SPD/Grüne) „bedauert“ die Reaktion zweier Ausschüsse auf ein spezielles Ansinnen seiner Fraktion. Die Grünen-Fraktion will, dass in der Perleberger Straße und der Rheinsberger Siedlung in Wittstock Tempo 30 angeordnet wird.

Bewohner und Gebäude schützen

So sollen die Nachtruhe der Bewohner geschützt und mögliche Schäden an Gebäuden durch verkehrsbedingte Vibrationen minimiert werden.

Doch damit können sich weder der Ordnungsausschuss noch der Wirtschafts-, Landwirtschafts- und Bauausschuss der Wittstocker Stadtverordnetenversammlung anfreunden. Beide Gremien lehnten auf ihren jüngsten Sitzungen im November den Vorstoß der genannten Fraktion ab.

Die Mehrheit ist zu schnell

Für Dittmer ist das unverständlich. „Nur eine Minderheit hält sich an die im Stadtgebiet vorgeschriebene Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern. Die Mehrheit fährt 60 bis 70 km/h. Das haben Messungen zwischen dem 16. und 23. Oktober zweifelsfrei gezeigt“, sagt er. Um Mitternacht könne es passieren, dass am Zootzener Damm mit Tempo 100 und schneller gerast wird. Dort befinde sich aber keine Autobahn, sondern ein Wohngebiet, in dem Menschen schlafen. Erfahrungsgemäß senke die Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit auch die tatsächlich gefahrene. Darüber hinaus regt er an, über angemessene Geschwindigkeitskontrollen nachzudenken.

Keine Rechtsgrundlage

Laut Ordnungsamtsleiter Holger Schönberg gebe es keine Rechtsgrundlage und deshalb keine Chance auf Durchsetzung von Tempo 30 in den genannten Bereichen. Das ist ein Hauptgrund für die Ablehnung in den Ausschüssen.

Von Björn Wagener

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