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Wittstock/Dosse Großes Finale beim „Schaufenster der Region“
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Großes Finale beim „Schaufenster der Region“
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12:30 29.09.2019
In der Landauerkutsche nahmen die Wittstocker Stadtoberen Platz und genossen die Fahrt. Quelle: Christamaria Ruch
Wittstock

Mit einem Paukenschlag ging das Finale des „Schaufensters ländlicher Raum“ am Samstagmittag in Wittstock über die Bühne. Hunderte kamen zum beeindruckenden Umzug der Ortsteile.

Ein langer und bunt geschmückter Fahrzeugtross setzte sich von der Stadthalle aus in Bewegung und erreichte nach einer Stunde den Markt. „Ich bin wirklich überwältigt“, sagte Petra Fastenrath vom Kulturamt der Stadt.

In insgesamt 23 Bildern präsentierten sich die Wittstocker Ortsteile sowie Dörfer aus der Nachbargemeinde Heiligengrabe. Viele Zuschauer säumten die Straßen und winkten den Wagen zu. Auch dieses Echo machte Petra Fastenrath beinahe sprachlos. „Bei fast jeder Veranstaltung zum ,Schaufenster der Region’, dem Begleitprogramm zur Landesgartenschau, hatten wir so viel Zuspruch“, sagte sie.

Auch aus Blandikow kamen Zuschauer, um den prächtig geschmückten Wagen zuzuwinken. Quelle: Christamaria Ruch

Babitz, Berlinchen, Biesen, Christdorf, Dranse, Dossow, Fretzdorf, Freyenstein, Gadow, Goldbeck, Groß Haßlow, Neu Biesen, Schweinrich, Wulfersdorf, Zempow und Zootzen gingen für Wittstock ins Rennen.

Aus Heiligengrabe reihten sich Jabel, Glienicke und Zaatzke ein. Ebenso nutzte der Kleintierzuchtverein Cypria D 274 Wittstock die Gelegenheit und startete mit einem Wagen voller Vereinsmitglieder samt Federvieh. Auch Fußvolk und Radfahrer reihten sich ein.

Der Kleintierzuchtverein Cypria D 274 Wittstock zeigte sein buntes Federvieh. Quelle: Christamaria Ruch

„Das ist für uns eine Ehrensache, mitzumachen“, sagte Tobias Bröcker aus Jabel. Zwölf Leute aus Jabel und Glienicke schmückten einen Wagen und zeigten damit ihre Verbundenheit. „Der Umzug ist wirklich Bombe“, zeigte sich Bröcker voll des Lobes.

Er sieht in der Laga einen Grund für den neuen Zusammenhalt. „Die Laga hat die Region zusammengebracht und ist ein langfristiges Aushängeschild. Schön, dass Wittstock so einen Sprung nach vorn gemacht hat“, sagte er. Außerdem präsentierte sich Zaatzke mit einem prächtigen Wagen.

Bei den Kleintierzüchtern erlebte das Federvieh eine besondere Ausfahrt mit Logenblick, denn die Käfige reihten sich an beiden Außenseiten des Wagens aneinander. „Wir nehmen heute gern teil, denn der Umzug ist noch mal ein Aushängeschild für Wittstock“, sagte Karl-Heinz Schneider, Vereinschef bei Cypria.

Christdorf startete mit zwei geschmückten Oldtimertraktoren. Früchte aus Feld und Flur sorgten für viele Farbtupfer. Quelle: Christamaria Ruch

Im kommenden Jahr feiert Christdorf seinen 600. Geburtstag. Gleich mit zwei Erntewagen war der Ort nun vertreten. Udo Romanow und Gerald Stintmann fuhren die Odltimertraktoren der Marken Fendt und IHC. „Alle Kürbisse sind eigene Ernte“, sagte Romanow.

Ganz vorn zogen zwei Schwarzwälder Kaltblüter eine Landauerkutsche. Reinhard Wulff aus Alt Daber hielt die Zügel in der Hand, während die beiden Stadtoberen Jörg Gehrmann und Dorothea Stüben mit ihren Partnern dort Platz nahmen.

Nach einer Ehrenrunde über den Markt passierte der Tross ein zweites Mal die Innenstadt und fuhr die große Runde, die ebenfalls zum Markt führte. Die Wagen aus Zaatzke, Zootzen und Dossow gewannen bei der Jurybewertung. Mit Blasmusik klang der Nachmittag aus, bevor am Abend noch regionale Bands auftraten.

Von Christamaria Ruch

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