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Wittstock/Dosse Mediterranes Flair bei der Hallenschau in Wittstock
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Mediterranes Flair bei der Hallenschau in Wittstock
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12:59 08.05.2019
Manuela Kenzler weiß, wie man dieser Bergkiefer (Pinus mugo) durch einen regelmäßigen Schnitt eine dekorative Form verpasst. Quelle: Cornelia Felsch
Wittstock

Die Temperaturen in Brandenburg sind nach den warmen Tagen noch einmal kräftig gesunken und in gleichem Maße steigt bei den Menschen die Sehnsucht nach dem Süden und der Sonne.

„Das war für uns auch der Grund, die zweite Hallenschau den Lieblingsplätzen auf Balkon und Terrasse zu widmen“ sagt die Gartenbauingenieurin Manuela Kenzler, die Fachfrau für themenbezogenen Blumenarrangements auf Messen und Gartenschauen.

Die Temperaturen haben ihr allerdings teilweise einen Strich durch die Rechnung gemacht, denn für frostempfindliche Exemplare war es in den vergangenen Nächten rund um die Blumenhalle dann doch noch zu kalt.

Insektenfreundliche Blume des Jahres

Auf einem alten Packwagen liegt ein Stahlring angefüllt mit kleinen Zinnien, die in vielen Farben blühen, umrahmt vom dunkelgrünen Laub und den tiefgelben Blüten der Bidens-Sorte „Golden Empire“.

„Die Berliner und Brandenburger Gärtner haben sie zur Pflanze des Jahres 2019 gewählt“, sagt die Gartenbauingenieurin. „Sie trägt auch den Namen „Hummelkönig“, weil sie bei Insekten sehr beliebt ist.“

Beliebte Sommerpflanzen, wie Geranien, Petunien und Begonien werden in vielfältiger Weise präsentiert.„Begonien sind kälteempfindlich, aber sehr dekorativ“, sagt Manuela Kenzler. In den Blumenampeln die über den Köpfen der Besucher im historischen Güterboden schweben, sind sie dennoch bestens aufgehoben. „Sie sind wieder voll im Trend, obwohl sie ja schon zu DDR-Zeiten sehr beliebt waren.“

Bänke laden in der Blumenhalle zum Verweilen ein – allerdings nur für Pflanzen. Quelle: Cornelia Felsch

Ursprünglich aus dem südostasiatischen Raum kommen die Bundnesseln, die mit ihrem prächtigen Blattschmuck für zarte Übergänge zwischen den farbenfrohen Blumen sorgen. Die Pflanzen bilden zwar auch Blüten, ihre wahre Schönheit zeigen allerdings die samtartigen Blätter mit ihren grün-rot-violett- oder pinkfarbenen Schattierungen.

Für echtes Mittelmeerflair hat der Cottbusser Hallenschaugestalter Bert von der Forst mit seinen Olivenbäumen gesorgt. Die Ölbäume gehören zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen und verkörpern trotz ihrer recht unscheinbaren, kleinen silbrigen Blätter den Traum vom sonnigen Süden.

Eher bescheiden stehen sie zwischen Palmen, üppig blühenden Orchideen und geheimnisvollen Tillandsien. So können die Besucher zumindest in Gedanken auf Reisen gehen oder sich Anregungen für den eigenen Garten oder die Terrasse holen – drei Gartenbänke, die ihren Platz inmitten der grünen Oase gefunden haben, laden zum Verweilen ein.

Von Cornelia Felsch

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