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Wittstock/Dosse Von Märchenquiz bis Poetryslam
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Von Märchenquiz bis Poetryslam
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16:24 07.01.2019
Bibliotheksleiterin Georgia Arndt plant 2019 viel Neues und Altbewährtes. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Die Wittstocker Stadtbibliothek und ihre Außenstelle im Schloss Freyenstein wollen ihren Besuchern auch in diesem Jahr einiges bieten. „Wir hatten schon im vergangenen Jahr versucht, durch neue Veranstaltungsformate und Angebote ein noch breiteres Publikum anzusprechen“, sagt Bibliotheksleiterin Georgia Arndt.

Männer, junge Leute und Familien gehörten zum Personenkreis, den die Bibliothek noch stärker ansprechen möchte. Entsprechende Formate seien ausprobiert worden. Zum Beispiel das Hoffest im vergangenen April. Oder ein Wettstreit im Dichten, ein sogenannter „Poetryslam“ im Juni. „Beide Veranstaltungen sind richtig gut bei den Besuchern und Teilnehmern angekommen und werden dieses Jahr wiederholt“, kündigte Georgia Arndt an.

Im vergangenen August lud die Bibliothek zur ersten Talkshow mit Wittstockern als Gesprächsgästen. Am 15. Januar folgt die nächste Runde. Quelle: Christian Bark

Beim Hoffest hätten Künstler, Initiativen und Vereine aus der Region wieder Gelegenheit, über ihre Projekte zu informieren und Produkte anzubieten. Dazu gebe es Speisen, Getränke und Musik.

Ebenfalls gut angekommen war die erste Talkrunde „Wir in Wittstock“ Ende August 2018. Dabei waren bekannte Wittstocker zu Wort gekommen. Eine zweite Runde folgt bereits in der kommenden Woche. „Am Dienstagabend werden wir vier weitere Wittstocker zum Gespräch bei uns haben“, informiert die Bibliotheksleiterin. Das sind die Werbeagenturgründerin Nadine Jürgen, der Friedhofsgärtner Bernd Haase, die Landwirtin Eva Paulus und der Journalist und Künstler Gerhard Richter.

Hinter fast allen wichtigen Veranstaltungen steckt auch der Bibliotheksförderverein, der mit derzeit 17 Mitglieder erneut gewachsen ist. Gemeinsam mit Vereinsmitglied Uta Köhn wird Georgia Arndt die Talkrunde wieder moderieren. Beide haben als Vorankündigung dafür sogar schon ein Video gedreht.

Das wurde auf dem neuen Kanal der Bibliothek in der Onlinevideoplattform Youtube hochgeladen. „Wir haben den Kanal ins Leben gerufen, um so auch jüngere Zuschauer erreichen zu können“, erklärt Georgia Arndt.

Über 160 Besucher waren 2018 zum Poetry Slam in die Wittstocker Bibliothek gekommen, wo elf Dichter auftraten. Quelle: Christian Bark

Altbewährte Veranstaltungsreihen bleiben zudem erhalten. So gibt es nach wie vor jeden zweiten Mittwoch im Monat das „Literaturcafé“, die Autorenlesungen im Grünen Salon werden fortgesetzt – wegen der vielen Veranstaltungen während der Landesgartenschau allerdings nicht ganz so zahlreich, wie sonst. Auch der Vorlesebezirksentscheid für Westbrandenburg findet im März wieder in Wittstock statt.

Vom 18. bis 23. Februar wird die Bibliothek erneut zur „Märchenwoche“ einladen. Geplant ist dabei auch ein Märchenquiz, in dem sich die Wittstocker Jugendfeuerwehr und die Jugendgruppe des Deutschen Roten Kreuzes gegenüberstehen.

Termine in der Bibliothek im Januar 2019

Das Literaturcafé findet am morgigen Mittwoch ab 14 Uhr statt. Diesmal geht es um „Informative archäologische Betrachtungen, Gedanken und Anekdoten“.

Zur Talkrunde „Wir in Wittstock“ lädt die Bibliothek am kommenden Dienstag um 19 Uhr. Ab 18 Uhr ist Einlass, wobei Suppe und Getränke gereicht werden.

Eine szenische Kinderlesung findet am Mittwoch, 23. Januar, ab 10 Uhr statt. Schauspieler Hans-Jochen Röhrig spielt und liest dazu aus dem Roman „Diebstahl im Waisenhaus“ von Caroline Flüh.

Eine szenische Lesung gibt es am Dienstag, 29. Januar, ab 19.30 Uhr. Dabei lesen die Schauspieler Wolfgang Winkler und Bastienne Voss aus dem Buch von Jutta Voigt: „Verzweiflung und Verbrechen : Menschen vor Gericht“. Dabei lassen sie in der Bibliothek die Atmosphäre des Gerichtssaals eindrucksvoll wiederauferstehen.

Weitere Informationen auch im Internet unter: www.wittstock.de

Im Herbst wird es zudem wieder Veranstaltungen im Rahmen des „Literarischen Bilderbogens“ geben. Ob die 2018 begonnen Workshops in der Regelmäßigkeit fortgesetzt werden, kann Georgia Arndt bisher noch nicht sagen. Ein vorläufig letzter Workshop findet am 9. Februar statt. „Mehr ist bisher nicht geplant“, sagt sie.

Wichtig sei aber, dass die Bibliothek auch 2019 ein Ort für Bildung und Kultur mit sozialer Funktion bleibe. „Über allem steht dabei die Leseförderung“, betont die Bibliotheksleiterin.

Von Christian Bark

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