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Wittstock/Dosse Kommunen setzen auf E-Mobilität
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Kommunen setzen auf E-Mobilität
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14:38 25.10.2019
Landrat Ralf Reinhardt ist auch mit einem Elektroauto unterwegs. Quelle: Peter Geisler
Wittstock

Viele Kommunen in der Prignitz und im Ruppiner Land wenden sich verstärkt dem Thema Elektromobilität zu. So verfügen auch Verwaltungen über Elektrofahrzeuge in ihren Fuhrparks. „Bei der Kreisverwaltung sind derzeit zwei reine Elektroautos im Einsatz“, sagt der Sprecher des Landkreises Ostprignitz-Ruppin, Alexander von Uleniecki. Ab Januar 2020 werde ein weiteres geleastes Elektrofahrzeug für Fahrten des Landrates und der Behördenleitung hinzukommen.

14 Hybridautos sind schon jetzt Bestandteil des Fuhrparks der Prignitzer Kreisverwaltung, wie Kreissprecher Frank Stubenrauch berichtet. „Im kommenden Jahr planen wir die Anschaffung von Elektroautos“, sagt er. Für Autos und Infrastruktur werde es Zuschüsse in Höhe von 60.000 Euro aus Fördermitteln geben.

In Wittstock gibt es bisher sieben Standorte zum Laden von Elektroautos – wie hier in der Gröperstraße. Quelle: Christian Bark

Auch die Stadtverwaltung Neuruppin hat ein Elektrofahrzeug geleast sowie ein Plug-In-Hybrid, das durch Benzin und Elektro angetrieben wird, gekauft, wie Stadtsprecherin Michaela Ott informiert. Noch keine Fahrzeuge mit alternativem Antrieb gibt es in der Pritzwalker Stadtverwaltung. „Überlegungen in diese Richtung sind für die Zukunft jedoch vorhanden“, sagt Katja Zeiger aus der Stadtverwaltung.

In Wittstock setzt man bisher auf verbrauchsarme Fahrzeuge. „Die E-Mobilität spielt dabei zurzeit keine übergeordnete Rolle, da die Wirtschaftlichkeit dieser Technologie in Bezug auf Fahrzeuge nicht umfassend darstellbar ist“, sagt Stadtsprecher Jean Dibbert.

Ladeinfrastruktur wird ausgebaut

Auch Alexander von Uleniecki nennt als Nachteile die geringen Reichweiten der Fahrzeuge und die sich im Aufbau befindliche Ladeinfrastruktur. „Immerhin geht es bei den Ladestationen im Landkreis weiter voran“, sagt er. Allein 19 Ladestationen stellten im Kreis die Stadtwerke Neuruppin zur Verfügung.

Zwei davon stehen in Wittstock. Insgesamt verfügt die Stadt über sieben Ladestationen. „Ich denke, die Stadt ist in dieser Beziehung bereits gut aufgestellt“, sagt Jean Dibbert.

Mit der Konzentration auf Elektromobilität möchten die Verwaltungen vor allem eine Verringerung der Emissionen in den Städten und Gemeinden erreichen, wie Alexander von Uleniecki erklärt.

Anschaffungskosten sind zu hoch

Auf der anderen Seite seien aber die Kosten bei der Elektromobilität ein wichtiger Faktor. „Diese sind bislang noch viel zu hoch“, moniert der Kreissprecher. Das sei unter anderem ein Grund dafür, dass im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Bereich des Öffentlichen Personennahverkehrs noch keine Elektrobusse fahren würden.

„Sollten künftig entsprechende Förderungen für die hohen Mehrkosten gewährt werden, wird die Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft in den kommenden Jahren sieben Elektrobusse anschaffen“, kündigt Alexander von Uleniecki an.

Von Christian Bark

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