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Wittstock/Dosse Auch 2020 viel los in der Röbeler Vorstadt
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Auch 2020 viel los in der Röbeler Vorstadt
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13:55 10.01.2020
Die Röbeler Vorstadt gilt als Musterbeispiel der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Die Röbeler Vorstadt in Wittstock hat sich in den vergangenen drei Jahren zu einem beliebten Treffpunkt für Veranstaltungen und Aktionen jeglicher Art entwickelt. Viele dieser Höhepunkte strahlten auch weit über die Grenzen des Stadtgebietes hinaus. „Zuletzt hatten wir im Dezember bei unserem lebendigen Adventskalender über den Tellerrand der Röbeler Vorstadt hinausgeblickt“, sagt die Quartiersmanagerin Lissy Boost von der Volkssolidarität. So seien beispielsweise die Jugendfeuerwehr aber auch das Gymnasium Türchen gewesen – letzteres lässt zwei seiner Ganztagsangebote unter anderem im Dossegarten des Viertels stattfinden.

„Es gibt viele einzelne Mosaiksteine, die sich langsam zu einem Bild zusammenformen“, sagt Lissy Boost. Dazu gehörten Naherholungsbereiche wie der Dossegarten, die Koi-Teiche und die Voliere. Diesbezüglich gebe es bereits Gespräche mit dem Tourismusverein Wittstocker Land, das Wohngebiet auch touristisch zu vermarkten beziehungsweise mit Themen wie dem Radwandern zu verbinden.

Nachbarschaftskochen hat in der Röbeler Vorstadt Tradition. Quelle: Christian Bark

Wichtig seien aber vor allem die inhaltlichen Schwerpunkte des Wohngebiets. „Unser Ziel ist es, verschiedene Generationen zusammenzuführen aber auch dem demografischen Wandel zu begegnen“, erklärt die Quartiersmanagerin. Regelmäßige und bewährte Veranstaltungen wie der Smartphone-Zirkel, das Projekt „Nachbarn kochen für Nachbarn“, Sport- und Fitnessangebote für ältere Menschen, Hausaufgabenhilfe aber auch das „Lese Café“ mit Ilka Karp spiegelten die Vielfalt im Wohngebiet wider.

Die Röbeler Vorstadt gilt als Musterbeispiel der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier. Quelle: Christian Bark

Anfangs war das Quartiersmanagement beim Aufbau solcher Angebote noch von der Fachstelle für Altern und Pflege im Quartier (FAPIQ) gefördert worden. „Heute pflegen wir mit der Fachstelle eine Partnerschaft zum fachlichen Austausch“, informiert Lissy Boost. Tatsächlich hat die FAPIQ die Röbeler Vorstadt auf ihrem aktuellen Poster als eines von vielen Musterbeispielen aufgeführt, wonach man in Brandenburg „gut älter werden kann“. Im Landkreis Ostprignitz-Ruppin sind die Wittstocker auf der Karte als einzige aufgeführt.

Das Quartiersmanagement der Röbeler Vorstadt, die GWV und der Rewe-Markt hatten 2019 beim Sonntagstreff erstmals zu einem Flohmarkt eingeladen. Über 30 Stände erwarteten die Besucher. Quelle: Christian Bark

„Viele Themen verbinden auch über das Wohngebiet hinaus“, sagt Lissy Boost. Deshalb intensiviere man in diesem Jahr die Zusammenarbeit mit dem Teilhabetreff der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Wittstock. Beliebt waren im vergangenen Jahr zudem die Flohmärkte auf dem Rewe-Parkplatz. Geplant seien 2020 wieder ein Frühjahrs- und ein Herbstmarkt. Verschiedene Aktionstage wie „Der Tag des Nachbarn“ sowie „Der Tag des Schulgartens“ würden entsprechend gestaltet. Wichtig ist der Quartiersmanagerin dabei das Thema Nachhaltigkeit, wie sie betont.

Beim Sonntagscafé im Quartierstreff wird im Februar auch wieder Fasching gefeiert. Quelle: Christian Bark

Auf dem Plan stehen außerdem Bürgerstammtische zu verschiedenen Themen im Wohngebietstreff, Clara-Zetkin-Straße 7. Den Anfang im neuen Jahr wird am Mittwoch, 29. Januar, die Therapeutin und Dozentin Kasha Piepenstock machen. Ab 18.30 Uhr hält sie den Vortrag „Stress im Alltag? Ohne mich!“.

Bereits am kommenden Sonntag gibt es das erste Sonntagscafé 2020 im Wohngebietstreff. Dann stoßen die Anwohner ab 15 Uhr auf das neue Jahr an.

Von Christian Bark

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