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Wittstock/Dosse Wechsel an der Spitze des Regionalverbandes
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Wechsel an der Spitze des Regionalverbandes
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14:36 26.04.2019
Wechsel an der Spitze des Regionalverbandes: Kornelia Kurzawa (M.) nimmt Glückwünsche von Andy Stolz und Ines Große entgegen. Quelle: Christamaria Ruch
Wittstock

Kornelia Kurzawa war seit 1992 bei der brandenburgischen Volkssolidarität (VS) tätig und seit 1995 Geschäftsführerin beim Regionalverband Prignitz-Ruppin. Jetzt geht die 63-Jährige in den Ruhestand. Am Freitag erlebte sie bei ihrer Verabschiedung in der Wittstocker Geschäftsstelle der Volkssolidarität einen großen Bahnhof.

Neben Mitarbeitern und Ehrenamtlichen nutzte auch Ines Große als geschäftsführende Vorstandsvorsitzende beim VS-Landesverband die Gelegenheit, sich von Kornelia Kurzawa zu verabschieden. „Sie war immer umsichtig und interessierte sich stark für Innovationen im Verband“, sagte Ines Große.

Von der Ingenieurin zur Geschäftsführerin

Kornelia Kurzawa arbeitete von 1977 bis 1991 als Ingenieurin für Textilveredlung beim Textilgroßbetrieb OTB in Wittstock. Dann folgte eine typische Nachwendetätigkeit.

Im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme (ABM) begann sie im Januar 1992 bei der Volkssolidarität in Wittstock. Vom Essen austragen über Botengänge bis zur Betreuung von zwei Kitas in VS-Trägerschaft und dem Aufbau der Kinder- und Jugendhilfe im Altkreis Wittstock reichte ihr Aufgabenspektrum.

200 Mitarbeiter hat der Regionalverband

Nach drei Jahren ABM wurde Kurzawa Festangestellte und übernahm den Posten der Geschäftsführerin. „Ich bin da so hineingewachsen, aber hatte schon beim OTB Verantwortung als Abteilungsleiterin übernommen“, erinnert sich Kornelia Kurzawa.

200 Mitarbeiter sind im VS-Regionalverband Prignitz-Ruppin tätig. Die Volkssolidarität ist heute mit Sozialstationen in Neuruppin, Rheinsberg, Wittstock, Freyenstein, Kyritz und Perleberg breit aufgestellt, betreut Wohngruppen für Demenzkranke und ist nach wie vor in der Kinder- und Jugendhilfe aktiv.

Andy Stolz übernimmt die Geschäftsführung

„Ich habe meine Arbeit als sehr erfüllend erlebt, viel Kraft hineingesetzt und immer für die Menschen gesorgt“, sagt Kornelia Kurzawa. Die Daseinsvorsorge sieht sie als Kernaufgabe. Dazu zählt sie den Quartierstreff in der Röbeler Vorstadt in Wittstock.

Die mehr als 50 Orts- und Interessengruppen sind ebenso ein stabiles Netzwerk. „Bei allen Projekten stehen die Mitarbeiter dahinter“, sagt sie. Und: „Ich habe jetzt ein gutes Gefühl, meine Arbeit abzugeben.“ Andy Stolz tritt die Nachfolge von Kornelia Kurzawa an. Der 36-Jährige ist bereits seit vier Wochen bei der Volkssolidarität tätig. „Hier ist die soziale Ausrichtung wirklich greifbar, da finde ich mich wieder“, sagt er.

Von Christamaria Ruch

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