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Wittstock/Dosse Fünf Wittstock-Rosen für das Dorf
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Fünf Wittstock-Rosen für das Dorf
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16:49 27.05.2019
Ines Lehmann vom Verein der Wittstocker Rosenfreunde (unter r.) beriet mit Ortsvorsteherin Nicole Rösler (l.), wie viele Rosen am Gedenkstein zu den Befreiungskriegen 1813 gepflanzt werden sollen. Quelle: Christian Bark
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Rossow

„Stadt der 1000 Rosen“ soll Wittstock werden, wenn es nach der Aktion der Wittstocker Rosenfreunde geht. Diese haben anlässlich der Landesgartenschau (Laga) dazu aufgerufen, die Dossestadt und ihre Ortsteile in ein Blütenmeer zu verwandeln. „Die Aktion ist jetzt bis Herbst verlängert worden“, sagte Ines Lehmann von den Rosenfreunden.

Zeit genug, dass sich auch einer der entlegendsten Wittstocker Ortsteile, Rossow, daran beteiligen kann. Fünf Wittstock Rosen, die sogenannte „Rosa Wizoka“, sollen dort gepflanzt werden. In anderen Ortsteilen wie Zootzen oder Klein Haßlow ist das schon vor fünf Jahren geschehen. „Damals haben wir das nicht so mitbekommen“, sagte Rossows Ortsvorsteherin, Nicole Rösler.

Der Platz wurde schonmal abgemessen. Quelle: Christian Bark

Dafür freue man sich nun umso mehr, dass die Rosen bald das Ortsbild zieren werden. Ein Platz war schnell gefunden. Die Buswendeschleife, wo seit vier Jahren auch ein Gedenkstein aus dem Jahr 1913 steht. Der wurde als Erinnerung an die Befreiungskriege ab dem Jahr 1813 geschaffen und befand sich ursprünglich an der Stelle des heutigen Feuerwehrgerätehauses, wie Nicole Rösler erklärte.

„Der Platz ist ideal, denn die Rosen brauchen viel Sonne“, sagte auch Ines Lehmann. Die Pflanzung soll noch im Sommer vorbereitet werden, wie Nicole Rösler ankündigte. Dann könnten im September schon Wittstocker Rosen in Rossow wachsen. Die 1000. Rose wird übrigens keine von ihnen sein. „Wir haben das Ziel eigentlich schon erreicht“, sagte Ines Lehmann. Ein weiteres Ziel für Wittstock wäre das Prädikat „Rosenstadt“. Das wäre der Rosenfreundin zufolge erreichbar, wenn es in der Stadt beispielsweise einen Rosengarten geben würde.

Von Christian Bark