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Wittstock/Dosse Gymnasium lud zum Schnuppertag
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wittstock/Dosse Gymnasium lud zum Schnuppertag
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19:39 26.01.2019
Im Physikraum durfte experimentiert werden. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Oberschule oder doch Gymnasium? Mit dieser Entscheidung sind derzeit zahlreiche Sechstklässler und ihre Eltern in der Region konfrontiert. Bei wem die Leistungen stimmen, für den ist auch das Wittstocker Gymnasium für den künftigen Lebensweg eine Option. Die Schule stellte sich am Samstag interessierten Eltern und Schülern beim Tag der offenen Tür vor.

Eltern hatten Kuchen gebacken und Schnittchen gemacht. Quelle: Christian Bark

Begrüßt wurden viele Besucher am Eingang gleich von den Eltern der derzeitigen Siebtklässler. Sie hatten Kuchen gebacken und Schnittchen belegt. „Das Geld kommt den Klassenkassen zugute“, erklärte Mutter Susan Parnitzky. Auf jeder Etage des Hauses stellten sich zudem die einzelnen Lernkurse vor.

So standen die Lehrerinnen Astrid Haag und Sabine Gaedke-Schulze den Besuchern für Fragen rund um die zweite Fremdsprache zur Verfügung. „Auch Latein können wir wieder anbieten“, sagte Sabine Gaedke-Schulze mit verweis auf wachsende Schülerzahlen.

Sabine Gaedke-Schulze (l.) und Astrid Haag informierten über Fremdsprachen. Quelle: Christian Bark

Die bestätigte auch Schulleiter Uwe Ronneburg. „Ich rechne mit etwa 70 neuen Schülern im kommenden Schuljahr“, sagte er. Die Zeiten, wo es nur zwei siebte Klassen gegeben hatte, seien vorbei. Derzeit seien alle Klassenstufen dreizügig.

Uwe Ronneburg erklärte die Voraussetzung für den Besuch des Gymnasiums. Quelle: Christian Bark

Interessierte Eltern und Schüler informierte Uwe Ronneburg über die Voraussetzungen, auf dem Gymnasium aufgenommen zu werden. So sollte die Summe der Noten in den Hauptfächern Deutsch, Mathe und Englisch maximal sieben betragen. Im Vorfeld hatte es schon sogenannte Grundschulnachmittage gegeben. Dabei hatten sich Grundschüler bereits in Lehrangebote hineinschnuppern können.

Schülerzahlen wachsen

Rund 360 Schüler besuchen aktuell das Wittstocker Gymnasium. Im kommenden Schuljahr werden es wohl gut 370 sein. Alle Klassenstufen sind dreizügig.

Die Zahl der Lehrer soll sich von derzeit 30 auf 32 im kommenden Schuljahr erhöhen. In baldiger Zukunft soll es auch Blockunterricht geben.

Geplant ist zudem ein offenes Ganztagsschulangebot. Das hat es am Wittstocker Gymnasium bisher noch nicht gegeben.

So wie Hanna Licht, die derzeit noch die Waldring-Grundschule besucht. Sie war mit ihrer Mutter Christina Licht zum Tag der offenen Tür gekommen, um das Gymnasium noch besser kennenzulernen. „Es ist erstaunlich, mit wieviel Engagement Schüler und Lehrer hier dabei sind“, lobte Christina Licht das Schulangebot. Für ihre Tochter steht jetzt schon fest: Das Gymnasium soll es werden.

Helena Hoffmann probierte sich am Bunsenbrenner aus. Quelle: Christian Bark

Andere Eltern wie Kathrin Hoffmann und ihre Tochter Helena, die ebenfalls noch die Waldring-Schule besucht, waren sich da noch nicht ganz sicher. „Die Tendenz geht aber zum Gymnasium“, sagte Kathrin Hoffmann. Trotzdem hatte sie am Samstag auch den Tag der offenen Tür in der Polthier-Oberschule besucht, der zeitgleich stattgefunden hatte. Im Chemieraum konnte sich Helena am Bunsenbrenner ausprobieren.

Im Physikraum standen Lehrerin Silke Neumann und Schüler wie Emily Böckel und Emily Rahn für Fragen zur Verfügung. Neben physikalischen Messgeräten konnten sich Besucher auch an einer „nichtnewtonschen“ Flüssigkeit ausprobieren. „Sie verhält sich anders als andere Flüssigkeiten“, erklärte die Lehrerin. So sei sie hart und flüssig zugleich. In weniger flüssiger Form würde sie beispielsweise für Gebrauchsgegenstände wie „Antistress-Bälle“ verwendet.

Die Sparkasse stellte ihr Ausbildungsangebot vor. Quelle: Christian Bark

Neben den Informationen über das Schulangebot waren auch regionale Unternehmen am Gymnasium am Samstag vertreten. So informierte beispielsweise die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin über Ausbildungsmöglichkeiten und duale Studiengänge.

Von Christian Bark

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