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Wittstock/Dosse Tierschützer suchen Verstärkung
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14:01 08.01.2020
Zu ihrem ersten Stammtisch 2020 waren die Mitglieder im B3-Center zusammengekommen. Quelle: Christian Bark
Wittstock

Die Mitglieder und Unterstützer des Tierschutzvereins Wittstock und Umgebung wollen sich auch im eben angebrochenen neuen Jahr 2020 für das Wohl von Tieren in Notlage engagieren. Bei ihrem ersten Stammtisch im neuen Jahr blickten die Tierfreunde am Dienstagabend im Wittstocker B3-Center zunächst auf das vergangene Jahr 2019 zurück. „Es ist schön, dass zumindest der harte Kern wieder anwesend ist“, begrüßte der Vereinsvorsitzende, Bernd Kannegießer, die Anwesenden.

Wie immer waren auch Interessierte und Tierfreunde eingeladen, die dem Verein nicht angehören. Die Gelegenheit hatte am Dienstag Torsten Blum aus Garz bei Hoppenrade genutzt. „Ich wollte schon immer mal am Stammtisch teilnehmen, habe es aber bisher nie geschafft“, sagte der ehemalige Schäfer. Die Mitglieder sind ihrem Vorsitzenden zufolge froh über jede Art von Unterstützung. Jüngst seien wieder zwei Mitglieder ausgestiegen, da sei jeder potenzielle Neuzugang willkommen. Eine Mitgliedschaft koste im Jahr lediglich 20 sowie für Rentner und Geringverdiener zehn Euro.

Der Verein

1992 wurde der Tierschutzverein in Wittstock gegründet. Er wird durch den Deutschen Tierschutzbund unterstützt und ist in Wittstock und Heiligengrabe aktiv.

28 Mitglieder zählt der Verein derzeit. Vor drei Jahren waren es schonmal 36 Mitglieder. Der Verein ist immer auf der Suche nach Unterstützern.

17 Futterstellen in der Region unterstützt der Tierschutzverein derzeit. Drei Futterspendeboxen gibt es in Wittstock und Heiligengrabe.

44 Katzen hat der Verein 2019 kastrieren lassen. Er ist zudem Ansprechpartner in Tiernotbelangen.

Jeden ersten Dienstag im Monat lädt der Verein zum Stammtisch ins B3-Center Wittstock.

Im Folgenden ließen die Mitglieder die zurückliegenden Monate Revü passieren. Laut Vorstandsmitglied Heidi Schatte hat der Verein 2019 insgesamt 44 Katzen kastrieren lassen. „Für die Kastration der Tiere auf Wittstocker Gebiet hat die Stadt die Kosten vollständig übernommen“, erklärte Bernd Kannengießer. Mit der Gemeinde Heiligengrabe müsse in diesem Jahr noch ein neuer Vertrag ausgehandelt werden.

Lob von Wittstocks Bürgermeister und Einladung zum Neujahrsempfang. Quelle: Christian Bark

Durch die Unterstützung externer Tierfreunde unterhält der Verein 17 Futterstellen für frei lebende Katzen in den beiden Gemeinden. „Die Zahl der Futterstellen ist geringfügig gestiegen“, sagte Bernd Kannengießer. Besonders angewiesen sei der Verein neben tatkräftiger Unterstützung und Geldspenden auch auf Futterspenden. Entsprechende Boxen würden dafür im Thomas-Philipps-Sonderposten Heiligengrabe sowie im Rewe- und Edeka-Markt Wittstock bereit stehen.

Von den Futterspenden würden auch die Betreuer der Futterstellen profitieren, wie es beim Stammtisch hieß. Die Futterstellen seien zudem eine gute Gelegenheit, die Katzen mit Lebendfallen einzufangen und kastrieren zu lassen. Dazu kooperiert der Verein mit drei Tierärzten aus Wittstock. Kosten für sonstige Behandlungen oder gar Einschläferungen von Tieren sind 2019 laut Bernd Kannengießer kaum angefallen.

Eine von drei Futterspendeboxen steht im Rewe-Markt Wittstock. Quelle: Christian Bark

Darüber hinaus beteiligen sich die Mitglieder an der Initiative Wittstock contra Industriehuhn sowie an der Initiative des Landesverbands „Nimmst Du mein Tier, nehme ich Dein Tier“. „Soll heißen, wir pflegen die Tiere, wenn andere Mitglieder im Urlaub sind“, erklärte Bernd Kannengießer. Bei seiner Arbeit kooperiert der Verein eng mit den Behörden in Wittstock und Heiligengrabe sowie dem Tierheim Papenbruch. Dorthin gelangen aber die wenigsten Tiere, denen der Verein hilft. „Ins Tierheim bringen wir höchstens zahme Katzen, die gibt es aber selten“, erklärte Mitglied Peggy Samusch.

Mehr zum Verein unter: www.tierschutzverein-wittstock.de. Kontakt zum Verein unter Tel. 0176 55774803.

Von Christian Bark

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