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Wusterhausen Bus ohne Fahrer kommt später
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Bus ohne Fahrer kommt später
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00:19 08.01.2019
Ein solcher Bus soll bald in Wusterhausen unterwegs sein. Vorher werden aber noch künftige Fahrgäste dazu befragt. Quelle: Rudolf Simon
Wusterhausen

Eine Befragung zum selbstfahrenden Bus im Landkreis Ostprignitz-Ruppin startet ab Dienstag. Ausführen werden sie Studenten der Technische Universität Dresden innerhalb einer ersten wissenschaftlichen Befragung.

„Dafür erhalten volljährige Einwohner von Wusterhausen und auch von Lindow ab dem 8. Januar Post mit Informationen zu diesem Forschungsprojekt sowie einen Fragebogen“,erklärt Pascal Friebel, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät Verkehrswissenschaften an der Technischen Universität Dresden.

Auch die Lindower werden befragt

Obwohl der selbstfahrende Bus zunächst nur in Wusterhausen unterwegs sein wird, sei laut seiner Auskunft auch ein künftiger Einsatz in Lindow denkbar. „Deshalb schreiben wir auch dort die Bewohner an und befragen sie“, so Friebel.

Mit dem Fragebogen soll die öffentliche Meinung zum selbstfahrenden Bus untersucht werden. Die Forscher interessieren sich unter anderem dafür, ob sich die Bürger überhaupt vorstellen können, in einem solchen autonom fahrenden Bus unterwegs zu sein, so Friebel.

Bis Ende Januar antworten

Alle angeschriebenen Einwohner werden deshalb gebeten, den Fragebogen auszufüllen und bis Ende Januar portofrei im beiliegenden Rücksendeumschlag an die Technische Universität Dresden zurückzusenden. „Mithilfe der Ergebnisse kann der Bus besser an die Wünsche der zukünftigen Fahrgäste in Wusterhausen und Lindow angepasst werden“, erklärt Pascal Friebel.

Indes wird sich der für Februar geplante Startschuss für den selbstfahrenden Bus im Wusterhausener Stadtzentrum erneut um einige Wochen verzögern. „Die letzten behördlichen Genehmigungen stehen noch aus, der genaue Starttermin wird rechtzeitig bekanntgegeben“, so der wissenschaftliche Mitarbeiter.

Aufwendige behördliche Abstimmung

Die behördliche Abstimmung sei deshalb so aufwendig gewesen, weil fahrerlose Autobusse – selbst ganz kleine – unter anderem in der Straßenverkehrsordnung bislang nicht vorgesehen sind. Rechtliche und sicherheitsrelevante Aspekte mussten berücksichtigt werden. Experten der Dekra wurden einbezogen und begleiten das Projekt.

Startschuss fiel vor einem Jahr

Es wurde vor fast genau einem Jahr ins Leben gerufen. Beteiligt sind am Forschungsvorhaben neben den Technischen Unis Berlin und Dresden auch die Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft und die Regionalentwicklungsgesellschaft Nordwest Brandenburg. Ziel ist es, die Möglichkeiten des fahrerlosen Personentransports im Straßenverkehr praktisch auszuloten. Fast zwei Millionen Euro stellt der Bund dafür bereit.

Von Sandra Bels

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