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Wusterhausen Der Kulturverein wird 20 Jahre alt
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14:15 23.11.2019
Unübersehbar Kulturverein - Roland Tille mit einem der ersten T-Shirts, die Mitglieder erwerben können. Quelle: Wolfgang Hörmann
Wusterhausen

Eine Menge Bewährtes und einige Premieren gab es beim Wusterhausener Kulturverein im zu Ende gehenden Jahr. Vorsitzende Bärbel Hartwig ging bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagabend im Hotel und Restaurant „Mühlenhof“ ausführlich darauf ein. Obwohl mit der letzten Vernissage in der Galerie „Alter Laden“ – wie immer ein „Schülerkunst“-Finale der jährlichen Ausstellungssaison – und dem Nikolausmarkt noch einige Höhepunkte ausstehen, fiel das Vorab-Fazit recht üppig aus.

Die Aufzählung von mehr als 20 Veranstaltungen war dabei noch unvollständig. So blieben Einsätze von Vereinsmitgliedern bei Aktivitäten von Wegemuseum (Sonderschauen) und Bibliothek (Lesungen) unerwähnt.

Viele Teilnehmer beim Stadtspaziergang

Ihren Platz im Veranstaltungskalender hatten wieder der mittlerweile 8. Osterspaziergang, den nur nass-kaltes Aprilwetter störte, das Sommerfest des Vereins auf dem Museumshof und der mittlerweile 4. Stadtspaziergang. Wie seine Vorgänger fand er großen Zuspruch bei Einheimischen und Gästen der Stadt.

Ein voller Erfolg war die Premiere vom „Dinner in Weiß" am 11. August auf dem Marktplatz in Wusterhausen. Die Fortsetzung folgt am 15. August 2020. Quelle: Frauke Borchardt

Ob es sich bei den bisher drei Ausstellungen auch so verhielt, lässt sich nur erahnen. Verlässliche Zahlen fehlen. Doch allein deshalb, weil der „Laden“ ein viel genutzter Versammlungsort ist, darf man davon ausgehen.

Einblick in ihr künstlerisches Schaffen gaben hier 2019 Jana Kuska mit Fotos, die Kunstgalerie Ganzer mit „Fontanes Kochbuch“ sowie Ute König und Inge Kretschmer mit gemalten Ansichten.

Das erste „Dinner in Weiß“ war ein toller Erfolg

Einen gelungenen Einstand hatten das „Dinner in Weiß“ einschließlich Umzug der Jubilare am 11. August und der Trödelmarkt auf der Schiffahrt am 3. Oktober.

Nicht wie gewohnt war hingegen bisher die Nachfrage nach Stadtrundgängen mit Mitgliedern des Kulturvereins als Fremdenführer. Zu Buche stehen lediglich zwei Anmeldungen. In den Vorjahren waren es gut drei- bis viermal so viel. Die Ursachenforschung läuft. Das Angebot bleibt bestehen. „Ich möchte allen danken, die auch in diesem Jahr zum Gelingen unserer Vorhaben beitrugen“, so Bärbel Hartwig. Sie setze auch weiterhin auf ihr Aktiven.

Am 12. September will der Verein feiern

Nahtlos ging die Vorsitzende damit auf das ein, was kommt. Für den Verein ist es ein Jubiläumsjahr. Er wird 20 Jahre alt, was mit einer Festsitzung und einer eigenen Fotoausstellung eingeläutet wird. Über den Termin stimmten die Mitglieder am Donnerstag ab. Es ist der 12. September. Die Vorbereitungen hat ein kleines Organisationsteam übernommen.

Nebenher läuft Bewährtes. Die erste Vernissage am 8. Februar gilt der Schau von Fria Hagen unter dem Titel „Wegebilder“ . Die Fotografin ist in Mödlich und Hannover wohnhaft.

Vernissage zu „20 Jahre Kulturverein

Ferner zu sehen sind 2020 Aufnahmen von einer Verkehrsstraße mit reichlich innerdeutscher Geschichte. Ab dem 28. März stellen der ehemalige „Stern“-Bildreporter Harald Schmitt, die deutsch-iranische Fotografin Ladan Rezaeian und der Zeithistoriker Uli Mählert neue und alte Aufnahmen von der heutigen Bundesstraße 5 gegenüber.

Ausstellung Nummer 3 zeigt Ergebnisse des Kunstworkshops Barsikow, betitelt „Fontanes Zeichenblock“, bevor dann am 12. September die Vernissage zu „20 Jahre Kulturverein“ ansteht.

Kunst von Kindern beschließt die Ausstellungssaison. Aus welcher Schule die Arbeiten diesmal kommen ist bislang offen.

Das Programm für 2020

Auch im kommenden Jahr wird es im Wegemuseum wieder einige Sonderausstellungen geben. So ist unter anderem „Neues aus dem Museumsdepot“ zu sehen. „Drehorte“ zeigt Fotos zu Ulf Miehes Roman „Ich hab noch einen Toten in Berlin“. Der Autor ist gebürtiger Dossestädter. Eine weitere Exposition beschäftigt sich mit dem „Wusterhausener Rathaus gestern und heute“.

Für das Literaturcafé – eine kleine Veranstaltungsreihe in den Wintermonaten im Herbst’schen Haus – stehen die drei Themennachmittage fest. Am 26. Februar liest Wolfgang Hörmann aus Hans Falladas „Der eiserne Gustav“. Stephanie Turzer präsentiert am 18. März ihr Buch „Die Malerin vom Jacobsweg“, Teil 2. Zum Welttag des Buches kommt am 25. April Susanne Kloss mit „Keine Hochzeit ist auch keine Lösung“ in den Alten Laden. Beginn ist jeweils um 14.30 Uhr.

Mitglieder des Kulturvereins unterstützen solche Vorhaben wie das Altstadtfest , den Musiksommer in der Kirche (beides im Juni), das 2. Dinner in Weiß (August) und alle Lesungen übers Jahr.

Von Wolfgang Hörmann

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