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Wusterhausen Der Pavillon steht
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen Der Pavillon steht
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00:30 25.05.2018
Die unebene Standfläche musste mit Hölzern ausgeglichen werden. Pfostenanker sollen die Standfestigkeit garantieren. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Da steht er, der neue Pavillon, auf dem Hof des Museumshauses am Wusterhausener Marktplatz. Entstanden ist er in solider Handwerksarbeit in der einheimischen Tischlerei von Michael Opitz.

Das hölzerne Bauwerk ist ein Achteck mit einer Dachfläche von sechs mal sechs Metern und 5,20 mal 5,20 Metern Abmaßen am Baukörper darunter. Nach der Aufstellung des Pavillons am Dienstag und Mittwoch voriger Woche sind jetzt noch einige Restarbeiten notwendig. „Wir werden demnächst noch Pfostenanker anbringen“, kündigte der Tischlermeister an.

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Als "Krohnscher Tempel", benannt nach seinem Spender, ging das Bauwerk am Ufer des Klempowsees in die Annalen ein. Diese Postkartenansicht wurde 1916 verschickt. Quelle: Archiv Jörg Wirsam

Den Auftrag ausgelöst hatte Axel Herrmann im Namen des Wusterhausener Gewerbevereins. Die Kosten in Höhe von etwa 8500 Euro werden größtenteils aus dem „Verfügungsfonds Stadtkern“ (5500 Euro) bestritten.

Die Sparkasse Ostprignitz-Ruppin steuert die restlichen 3000 Euro bei.

Wie bereits berichtet, wird die Nachbildung der Kirchenglocke aus Bad Wilsnack, die jüngst auch mit Unterstützung von Bürgern aus der Großgemeinde Wusterhausen und Ortsteilen der Stadt Kyritz als Pilgerfahrt in die Kurstadt unterwegs war, wieder für einige Monate zurück in die Dossestadt kommen und dann auf Museumshof unter Dach betrachtet werden können.

Der Pavillon selbst ist dem sogenannten Krohn-Tempel am Ufer des Klempowsees nachempfunden. Auf dessen Fundamenten soll er perspektivisch endgültig ruhen. Wann es soweit sein wird, steht noch nicht fest. Wahrscheinlich ist das Frühjahr 2019.

Von Wolfgang Hörmann