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Wusterhausen Herbst‘sche Haus ist Denkmal des Monats
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11:06 04.10.2018
Das Herbst'sche Haus in Wusterhausen. Quelle: Privat
Wusterhausen

Das Herbst‘sche Haus in Wusterhausen ist das Denkmal des Monats. Am Mittwoch, 10. Oktober, um 13 Uhr übergeben Am Markt 3 Vertreter der Arbeitsgemeinschaft (AG) Städte mit historischen Stadtkernen die Urkunde. Im dem Haus befinden sich das Wegemuseum, die Bibliothek und die Touristinformation.

Gleichzeitig wird am Mittwoch die durch das Kulturland Brandenburg geförderte Stadt-Ausstellung mit Audioguide zum Jahresthema „Brandenburg in EuropaEuropa in Brandenburg“ vorgestellt. Außerdem wird das kostenlose Wlan im Haus freigegeben, so dass der Audioguide auch gleich getestet werden kann. Anschließend gibt es einen Kurzvortrag im Alten Laden: „Achill d’Orey, der wiederentdeckte Wusterhausener und was wir von ihm lernen können.“

Spurensuche in historischen Stadtkernen

Jeden Monat lädt eine Mitgliedsstadt der AG Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg zur Auszeichnungsveranstaltung „Unser Denkmal des Monats“ ein. Die ausgewählten Einzeldenkmale oder Ensembles machen in besonderer Weise die Vielfalt unserer kulturellen Tradition erlebbar und sollen die Verbundenheit der Bürger mit ihrer Stadt stärken. Unter dem Jahresthema 2018 „Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen“ werden in diesem Jahr zwölf sanierte Denkmale ausgezeichnet, an denen Europa ablesbar wird.

Die Ausstellungen im Stadtraum sind Teil des AG-Projekts „Europa in Stein gebrannt – Spurensuche in historischen Stadtkernen“, mit dem die AG Städte mit historischen Stadtkernen am Kulturlandthemenjahr „Wir erben. Europa in BrandenburgBrandenburg in Europa“ und dem Europäischen Kulturerbejahr teilnimmt.

Pilger aus ganz Europa zogen durch die Stadt

Das Jahresmotto findet in Wusterhausen gleich zwei große Themen – zum einen zogen Pilger aus ganz Europa im Mittelalter auf dem Weg zum Wilsnacker Wunderblut durch die Stadt und zum anderen stellt die diesjährige Sonderausstellung des Wegemuseums einen ganz besonderen Wusterhausener vor: Der 1820 im Herbst’schen Haus geborene Achill d’Orey war Kaufmannsohn, Flüchtling, Geschäftsmann und Künstler und in ganz Europa unterwegs.

Da die Auszeichnung gerade nicht zuletzt all jenen zu verdanken ist, die das Wegemuseum mit ihrem Engagement und Spenden unterstützt haben, laden die Organisatoren alle Unterstützer und Sponsoren zu diesem Tag ein, mit ihnen die Auszeichnung zu feiern. Das Haus wird bis 20 Uhr geöffnet sein, so dass auch jene, die um 13 Uhr nicht dabei sein können, später dazustoßen können.

Von MAZonline

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