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Wusterhausen 80 Teilnehmer bei Herbstsynode des Kirchenkreises Prignitz
Lokales Ostprignitz-Ruppin Wusterhausen 80 Teilnehmer bei Herbstsynode des Kirchenkreises Prignitz
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10:54 17.11.2019
Kreiskantorin Susanne Kraus warb für ihr Orgelprojekt. Quelle: Sandra Bels
Wusterhausen

„Orgelklang Prignitz“ heißt ein neues Projekt der Kantorin des evangelischen Kirchenkreises Prignitz, Susanne Kraus. Sie will Orgeln, die nicht mehr gespielt werden, wieder eine Stimme geben. Jeder, der Lust hat, das Orgelspiel zu lernen, ist dabei willkommen. „Vier Schüler habe ich schon“, sagt die Kreiskantorin bei der Herbstsynode des Kirchenkreises am Samstag in Wusterhausen. Mit Plakaten an den Kirchen will sie jetzt für weitere Schüler werben.

Klösterliches Leben in Marienfließ

Das war nur ein Projekt, das bei der Herbstsynode vorgestellt wurde. Ein weiteres ist eine Art klösterliches Leben in Marienfließ. Pfarrer Helmut Kautz, der aus Brück kommt, möchte sich mit seiner Familie im Pfarrhaus Marienfließ niederlassen und die Klosteranlagen mit nutzen. „Die Familie möchte in einer geistlichen Gemeinschaft mit anderen Menschen leben“, erklärte Superintendentin Eva-Maria Menard. Der Umzug ist für den Sommer 2020 geplant.

Beginn mit Gottesdienst

Die Synode hatte etwas 80 Teilnehmer. Sie trafen sich zunächst in der Stadtkirche Peter und Paul zum Gottesdienst. Anschließend wurde im Stadtsaal die Tagesordnung abgearbeitet. Dazu gehörte der Beschluss über die Stellen des Baubeauftragten Heiko Jaap und der Beauftragen für die Öffentlichkeitsarbeit, Rilana Gericke. Beide werden noch bis zum kommenden Jahr über die Zukunftswerkstatt finanziert, die bei der Fusion der Kirchenkreise Perleberg-Wittenberge und Pritzwalk-Havelberg im Jahr 2013 gebildet wurde.

Beratung von Fachleuten

Die Synode wurde von der Journalistin Susanne Atzenroth und von Uwe Dummer als Mitglied des Bauausschusses über die Notwendigkeit der Weiterführung beider Stellen informiert. Auch von Seiten des Finanzausschusses gab es keine Einwände. Sein Vorsitzender Alexander Bothe sagte, dass die Finanzierung gesichert ist. Beide Stellen wurden unbefristet beschlossen.

Susanne Atzenroth erläuterte die Notwenigkeit einer Stelle für die Öffentlichkeitsarbeit. Quelle: Sandra Bels

Von den Synodalen gab es unter anderem den Hinweis, beim Konsistorium wegen einer Mitfinanzierung anzufragen. Eva-Maria Menard ist sich allerdings sicher, dass dieses Ansinnen dort keine Unterstützung finden wird. Umfassende Informationen gab es über die Arbeit des Kreiskirchenrates und der Ausschüsse. Der Jahresabschluss 2018 wurde ebenso beschlossen wie der Sollstellenplan und der Haushaltsplan 2020.

Drei Pfarrer gehen in den Ruhestand

Verkündet wurden noch einige Termine. So wird Pfarrer Hartmut Menn (Glöwen-Schönhagen) am 5. Januar in den Ruhestand verabschiedet. Für seine Stelle gibt es bereits eine Bewerbung, die im Konsistorium geprüft werde, so Rilana Gericke. Verabschiedet werden auch die Pfarrer Henning Utpatel und Jürgen Brücker Mitte des kommenden Jahres. Die Kirchenbaufahrt findet am 16. Mai statt und für den 28. März ist die Frühjahrssynode geplant.

Von Sandra Bels

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