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Wusterhausen Kaffeestube geht ins 15. Jahr
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11:25 24.01.2019
Edith Dahlke hat die gastfreundliche Tradition mitbegründet. Christel Hartwig (Mitte) gehört zu den Frauen, die sie fortsetzen. Quelle: Wolfgang Hörmann
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Wusterhausen

Frischer Kuchen nach Hausfrauenart, ein belebendes Käffchen am weiß gedeckten Tisch, dazu ein Plausch im Warmen – so können immer dienstags in Wusterhausen Vormittage beginnen. Die Kaffeestube der evangelischen Kirchengemeinde macht’s möglich.

Einmal die Woche ist die Kaffeestube geöffnet

Gleich nach der Morgenandacht im Gotteshaus auf der anderen Straßenseite rühren sich Frauenhände, damit ab 9 Uhr alles gerichtet ist. „Wir haben Stammpublikum, das dann manchmal schon darauf wartet, dass wir die Tür aufschließen“, sagt Christel Hartwig. Mit Brunhilde Siemer, Astrid Peschel, Christel Reimann und Heidi Gueinzius bildet sie die kleine Mannschaft der Ehrenamtlichen, die einmal in der Woche zwischen 9 und 12 Räume im alten Pfarrhaus zum gastlichen Treffpunkt machen.

Den Kuchen backen die Frauen abwechselnd. Arbeit und Zutaten sind ihre ganz persönliche Spende an die Gemeinde „Unabhängig von den Jahreszeiten fällt der Besuch unterschiedlich aus. Mal kommen fünf oder sechs, dann wieder so viele, dass es knapp wird mit dem Kuchen“, sagt Brunhilde Siemer, die Bäckerin vom vergangenen Dienstag. Ihre Kreation aus feinem Teig, Mohn und süßer Decke passte da sehr gut als kleine Zwischenmahlzeit von Ralf Hase, Annemarie Scholtz und Edith Dahlke. Die 83-Jährige gehörte zu den Begründerinnen der gastfreundlichen Tradition und schaut jetzt noch immer mal rein „wenn ich gerade in der Nähe bin“.

Einige Besucher kommen regelmäßig

Die Kirchengemeinde geht mit ihrer Kaffeestube gerade ins 15. Jahr. Ein Ende ist nicht in Sicht, wenngleich es wie am ersten Tag immer noch mehr Unterstützer geben könnte. „So oder so. Wir machen jedenfalls weiter. Das sind wir schon unseren treuen Gästen schuldig.“ Brunhilde Siemer und Christel Hartwig haben da keine abweichenden Meinungen.

Sie denken dabei vielleicht an die zwei alleinstehenden Männer, die jeden Dienstag zum Treffen im Kalender angekreuzt haben, an das Ehepaar aus Celle mit Wurzeln in der Dossestadt, das hier immer wieder Urlaub macht, und natürlich an alle, die auf dem Pilgerpfad in Richtung Bad Wilsnack unterwegs sind.

Wartezeit wird überbrückt

Jetzt, im Winter, sind deren Abstecher zu einer kleine Tischzeit überschaubar. Aber der nächste Sommer kommt bekanntlich. Und so lange lassen sich die Hiesigen und all jene aus der Gemeinde bewirten, die auf ihren nächsten Bus ins Heimatdorf warten.

Von Wolfgang Hörmann

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